Following has meticulously recorded six different acoustic instruments: a steel-string guitar, twelve-string, nylon string, ukulele, mandolin, and guitalele, and presents them in astonishing detail. It features both plectrum and finger picking, and Blumlein stereo recordings alongside the piezo pickup perspective.
“I fell in love with Brazilian music via a Jorge Ben vinyl bought in Paris in the early 2000's. His sound was clearly related to the soul and funk records that I was collecting at the time but with a sunny edge and a language that would sound more similar to mine. A couple of years later I moved to Brazil as a consequence of that growing passion for tropical sounds and found myself living in one of the most exciting music cities: Recife.
Die Jahrzehnte zwischen 1980 und 2000 waren eine Ära des technologischen Umbruchs. Während die 80er Jahre den Sprung von der analogen Wärme in die digitale Präzision wagten, festigten die 90er die Rolle des Synthesizers als komplexe Workstation und Wegbereiter elektronischer Tanzmusik.
Der Prophet-5 (erschienen 1978, dominierend in den frühen 80ern) gilt bis heute als der "Rolls-Royce" der analogen Synthesizer. Er war der erste polyphone Synthesizer, bei dem man eigene Sounds auf Knopfdruck speichern konnte – ein echter Gamechanger für Studio und Bühne. Sein satter, organischer Sound prägte unzählige Pop-Hits der Dekade und bietet bis heute den Standard für warme Pads und kraftvolle Leads.
1983 änderte der DX7 die Regeln des Spiels komplett. Statt mit analogen Oszillatoren arbeitete er mit FM-Synthese (Frequenzmodulation). Er klang glockig, gläsern, perkussiv und vor allem: unglaublich präzise. Er war der erste Synthesizer, den sich auch Durchschnittsmusiker leisten konnten. Man hört den DX7 heute noch in den typischen E-Piano-Sounds der 80er-Jahre-Balladen – er war der Inbegriff des modernen, digitalen Sounds dieser Zeit.
Ende der 80er veröffentlicht, dominierte die Korg M1 als "Music Workstation" die gesamte Dekade der 90er. Sie kombinierte hochwertige Sample-Sounds (die berühmten Klavier-, Orgel- und Streichersounds) mit einem integrierten Sequenzer. Fast jeder House-Track der frühen 90er enthielt das legendäre "M1 Piano". Sie war das Herzstück vieler Studios, weil sie ein ganzes Arrangement in einer einzigen Maschine möglich machte.
Mitte der 90er Jahre, als die Welt nach dem "warmen" analogen Sound der Vergangenheit schrie, antwortete Roland mit dem JP-8000. Als einer der ersten "Virtual Analog"-Synthesizer bot er die einfache Bedienung und Klangfülle analoger Geräte, kombiniert mit digitaler Zuverlässigkeit. Sein berühmter "Super Saw"-Oszillator wurde zum unverkennbaren Markenzeichen der aufkommenden Trance-Musik und ist bis heute ein essenzieller Bestandteil elektronischer Produktionen.
Obwohl er bereits 1981 auf den Markt kam, blieb der Jupiter-8 das ultimative Ziel für jeden Keyboarder der 80er und frühen 90er Jahre. Er war riesig, er war teuer und er klang gigantisch. Mit seiner enormen Flexibilität in der Modulationsmatrix und dem butterweichen Filter war er die erste Wahl für epische Soundscapes und dramatische Lead-Linien bei Künstlern wie Duran Duran oder Prince.
| Synthesizer | Ära | Fokus | Bekannt für... |
| Prophet-5 | 80er | Analog | Warme Flächen & Speicherbarkeit |
| Yamaha DX7 | 80er | Digital (FM) | Glockige Sounds & E-Pianos |
| Korg M1 | 90er | Rompler | Realistische Instrumentals & House-Piano |
| Roland JP-8000 | 90er | Virtual Analog | "Super Saw" Lead-Sounds |
| Roland Jupiter-8 | 80er | Analog | Mächtige, komplexe Polyphonie |
Diese Instrumente waren weit mehr als bloße Werkzeuge – sie waren der Ursprung der modernen elektronischen Identität. Viele ihrer Sounds sind heute als Software-Emulationen in fast jeder DAW (Digital Audio Workstation) verfügbar, was beweist, dass ihr Einfluss auch Jahrzehnte später ungebrochen bleibt.
Die Art und Weise, wie Musik entsteht, hat sich in den letzten 40 Jahren radikaler verändert als in den Jahrhunderten davor. Wenn man den Wendepunkt dieser Entwicklung markieren müsste, landet man unweigerlich in der Mitte der 1980er Jahre. Der Atari ST war dabei weit mehr als nur ein Computer – er war der Geburtsvater der modernen digitalen Musikproduktion.
Mitte der 80er Jahre war Musikproduktion für die meisten Musiker ein teurer, analoger Prozess, der große Mischpulte und Tonbandmaschinen erforderte. Der 1985 erschienene Atari ST änderte alles.
Was den Atari ST so revolutionär machte, war seine eingebaute MIDI-Schnittstelle (Musical Instrument Digital Interface). Während andere Computer dieser Zeit teure Zusatzkarten benötigten, um mit Synthesizern zu kommunizieren, bot der Atari dies "out of the box".
Nach dem Siegeszug des Atari ST vollzog sich in den 90er Jahren der Übergang von externen MIDI-Sequenzern hin zum Computer als Herzstück des Studios.
Anfangs konnten Computer nur Steuerungsbefehle (MIDI) senden. Die eigentliche Klangproduktion fand immer noch in externen Geräten statt. Mit steigender Rechenleistung und günstigeren Festplatten begann die Ära des "Hard Disk Recording". Plötzlich konnte der Computer nicht nur Noten, sondern auch echte Audioaufnahmen (Vocals, Gitarren) aufnehmen und bearbeiten.
1996 stellte Steinberg den VST-Standard (Virtual Studio Technology) vor. Dies war der nächste Quantensprung. Musiker brauchten keine teuren externen Hardware-Synthesizer mehr; sie konnten nun "virtuelle Instrumente" (VSTi) direkt in ihrer Software laufen lassen. Ein ganzer Synthesizer-Park passte nun in einen einzigen Laptop.
Heute ist das Studio im Computer (die DAW) zum Standard geworden. Programme wie Ableton Live, Logic Pro, FL Studio oder Bitwig sind mächtige Werkzeuge, die weit über das bloße Aufnehmen hinausgehen.
Wenn man den Bogen vom Atari ST bis heute spannt, wird eines deutlich: Die Hardware hat sich zwar radikal verändert – vom klobigen grauen Kasten mit Diskettenlaufwerk hin zum M2-Chip-MacBook – doch der Kern der Musikproduktion ist gleich geblieben.
Der Atari ST hat bewiesen, dass Musikproduktion keine Frage von millionenschweren Studios sein muss, sondern eine Frage der kreativen Kontrolle. Heute hat jeder Musiker ein Studio in der Tasche, das die Möglichkeiten von Studios der 80er Jahre bei weitem übertrifft. Die Herausforderung heute ist nicht mehr die Technik, sondern die Wahl aus der unendlichen Fülle an Möglichkeiten – eine kreative Entscheidung, die der Computer uns auch in Zukunft nicht abnehmen wird.
Österreich verfügt über eine beeindruckende Dichte an erstklassigen Tonstudios, die sowohl für klassische Orchesteraufnahmen als auch für moderne Pop- und Werbeproduktionen internationale Standards setzen. Hier sind einige der renommiertesten Adressen:
Die Synchron Stage Vienna ist eine der weltweit führenden Adressen für Filmmusik und Orchesteraufnahmen. Als Herzstück der "Vienna Symphonic Library" bietet sie einen der akustisch herausragendsten Aufnahmesäle der Welt. Das Studio kombiniert historische Bausubstanz mit modernster Technik und ist ein zentraler Anlaufpunkt für internationale Filmkomponisten und Orchester.
Seit den frühen 90ern fest in der Wiener Musikszene etabliert, bieten die MG Sound Studios ein umfassendes Spektrum – von Werbeproduktionen und Radio-Jingles bis hin zu Musikaufnahmen für internationale Künstler. Das Studio ist für seine Vielseitigkeit und den professionellen Rundum-Service bekannt, der weit über das reine Recording hinausgeht.
Im Westen Österreichs, direkt in den Alpen gelegen, befindet sich das Prime Studio. Es ist als "Residential Studio" konzipiert, was bedeutet, dass Künstler während ihrer Produktion direkt vor Ort wohnen können. Die Kombination aus inspirierender Berglandschaft, exzellenter technischer Ausstattung und einem Gästehaus macht es zu einem der exklusivsten Ziele für Aufnahmen in Europa.
Für Musiker, die den analogen Sound suchen, ist das t-on seit 1997 eine Institution. Es bietet nicht nur ein professionelles Tonstudio, sondern auch hochwertig ausgestattete Proberäume. Das Studio hat sich durch seine persönliche Atmosphäre und die Erfahrung seines Inhabers, der bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Größen zusammengearbeitet hat, einen Namen gemacht.
Die Treehouse Studios liegen mitten im 2. Wiener Bezirk und sind für ihre Boutique-Atmosphäre bekannt. Mit einem Fokus auf exzellente Akustik und einer kuratierten Sammlung an Mikrofonen und Outboard-Equipment bieten sie ideale Bedingungen für Recording-Sessions, die ein "Wohnzimmer-Gefühl" mit höchster technischer Qualität verbinden.
| Studio | Spezialisierung | Standort |
| Synchron Stage | Orchester & Filmmusik | Wien |
| MG Sound | Werbung, Pop & Multimedia | Wien |
| Prime Studio | Residential Studio (Alpine) | Mils (bei Innsbruck) |
| t-on | Analoges Recording & Proberäume | Wien |
| Treehouse Studios | Boutique-Recording | Wien |
Diese Studios decken ein breites Spektrum ab – von der hochspezialisierten Filmmusik-Produktion bis hin zum kreativen, residenziellen Arbeiten für Bands. Je nachdem, ob Sie ein großes Orchester unterbringen oder eine intime Session planen, finden Sie in Österreich eine hervorragende Infrastruktur.