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Steinberg - Wavelab 13

Steinberg Wavelab13

Steinberg WaveLab 13 ist ein umfassendes Major-Update für Steinbergs renommierte Mastering- und Audiobearbeitungs-Suite. Die wichtigste Neuerung dieser Version ist die tiefe Integration von Dolby Atmos, gepaart mit einer modernisierten Engine und optimierten Workflows für High-End-Mastering-Studios.

Hier sind die wichtigsten Kernfeatures und Neuerungen im Überblick:

Immersives Mastering & Dolby Atmos

Das absolute Highlight von WaveLab 13 ist der Einstieg in die Welt des immersiven Audio-Masterings:

  • Dolby Atmos Master-Montage: Ermöglicht das flexible und effiziente Bearbeiten und Mastern einer einzelnen ADM-Datei (Audio Definition Model). Herzstück ist der innovative Immersive Plug-in Hub, über den Standard-VST3-Plug-ins über bis zu 128 Audiokanäle hinweg in einer einzigen Instanz geladen werden können.
  • Dolby Atmos Album-Montage: Ermöglicht es, mehrere ADM-Dateien nahtlos zu einem kompletten immersiven Album zusammenzufügen, zu sequenzieren und im Pegel (Loudness und TruePeak) aneinander anzupassen.
  • ADM-Import & Analyse: Jedes ADM-Objekt erhält eine eigene Waveform-Darstellung; zudem lassen sich Kanäle isoliert vorhören oder ungenutzte Leerkanäle direkt beim Import ausschließen.

Performance & Workflow-Optimierungen

  • Multicore-Rendering: Die Audio-Montage unterstützt nun echtes Multicore-Processing. Komplexe Projekte mit vielen Clips, Spuren und rechenintensiven Plug-ins rendern dadurch drastisch schneller.
  • Erweiterter Sidechain-Support: Track-Plug-ins mit Sidechain-Eingang können jetzt direkt mit den Audiosignalen einzelner Clips angesteuert werden. Pegel lassen sich für jeden Clip individuell justieren, was Techniken wie Ducking im Mastering-Prozess stark vereinfacht.
  • Automatisierte Farbregeln: Zur besseren visuellen Organisation in komplexen Sessions lassen sich Spuren und Clips basierend auf Namen, Effekten oder Positionen automatisch einfärben.
  • Präzisere Hüllkurven-Werkzeuge: Neue Funktionen wie das Clone Editing (Änderungen auf alle selektierten Clips spiegeln) und ein Fine Control Mode (Dämpfung der Mausbewegung für mikro-präzise Kurven) sorgen für extrem sauberes Arbeiten.

Neue Tools & Plugins

  • MasterRig 2: Die hauseigene Mastering-Suite wurde visuell und funktional komplett überarbeitet. Die Module für EQ, Kompression, Limiting, Saturation und Imaging bieten präzisere Kontrollen und modernere Algorithmen.
  • UltraShaper: Ein hochentwickelter Dynamikprozessor, der klassische Kompression mit einem Transienten-Shaper kombiniert – ideal, um Signalen im finalen Schliff mehr Punch zu verleihen oder Ausreißer exakt abzufangen.
  • Vocal Chain: Ein spezialisiertes Toolset zur gezielten Bearbeitung und Veredelung von Gesangs- und Sprachspuren direkt in WaveLab.

Detail-Verbesserungen im Studio-Alltag

  • Plug-in Scaling & Management: VST-Oberflächen lassen sich stufenlos skalieren, und Plug-ins können per Drag-and-Drop direkt aus der Signalkette entfernt werden.
  • Dateipfade via Text: Dateien lassen sich direkt durch das Einfügen von textbasierten Dateipfaden öffnen oder in die Montage einfügen.
  • Erweiterte Kompatibilität: Optimierte Einbindung spezialisierter Drittanbieter-Tools wie Sound Radix AutoAlign oder TDR SimuLathe.

WaveLab 13 festigt damit seinen Status als die professionelle "Schweizer Taschenmesser"-Plattform für Stereo-, Surround- und moderne Immersive-Audio-Produktionen.

Steinberg WaveLab 13 bringt einen massiven Entwicklungsschritt für die renommierte Mastering- und Editing-Suite. Der absolute Fokus dieser Version liegt auf der nahtlosen Integration von Immersive Audio (Dolby Atmos) sowie massiven Workflow- und Performance-Schubs.

Hier sind die wichtigsten Neuerungen und Kernfeatures im Überblick:

1. Voller Dolby Atmos & Immersive Workflow

WaveLab 13 schließt die Lücke im Immersive-Mastering und bietet nun eine komplett native Umgebung für dreidimensionale Audioformate:

  • Master- & Album-Montage für ADM: Du kannst ADM-Dateien (Audio Definition Model) direkt importieren, editieren, arrangieren und finalisieren. Die räumlichen Objekt-Metadaten bleiben dabei vollständig erhalten.
  • Immersive Plug-in Hub: Ermöglicht es dir, standardmäßige VST3-Plug-ins über eine einzige Oberfläche auf bis zu 128 Audiokanäle anzuwenden.
  • Integrierte Tools: Werkzeuge wie der Bass Manager (für kontrolliertes Low-Frequency-Routing bei Multikanal-Systemen) und MixerDelay (zur Laufzeitkorrektur von Lautsprechern) sind direkt an Bord.

2. Performance & Audio-Montage

  • Multi-Core-Rendering: Endlich nutzt WaveLab die volle Prozessor-Power moderner CPUs beim Rendern der Audio-Montage. Das parallele Verarbeiten von Spuren, Regionen und Effekten senkt die Exportzeiten drastisch.
  • Tab-Synchronisiertes Playback: Extrem stark für den direkten A/B-Vergleich. Schaltest du zwischen verschiedenen Tabs um, läuft die Wiedergabe nahtlos an exakt derselben Zeitposition weiter – perfekt, um verschiedene Mix- oder Mastering-Versionen zu vergleichen.
  • Regelbasierte Farbcodierung: Clips und Spuren lassen sich automatisch nach benutzerdefinierten Regeln einfärben, was bei komplexen Post-Production- oder Mastering-Projekten für deutlich mehr Übersicht sorgt.

3. Neue und überarbeitete Plug-ins

  • MasterRig 2: Das hauseigene modulare Mastering-Flaggschiff hat nicht nur ein modernes, frei skalierbares GUI bekommen, sondern wurde um hochkarätige Module erweitert. Neu dabei sind der Raiser-Limiter sowie exzellente Emulationen der Klassiker Pultec EQP-1A (EQ P1A) und Pultec MEQ-5 (EQ M5).
  • VocalChain: Ein mächtiges All-in-One-Werkzeug für Sprach- und Gesangsbearbeitung, das Equalizer, Kompressor, De-Esser, Pitch-Shifter, Sättigung und Reverb in einer intuitiven Oberfläche vereint.
  • UltraShaper: Kombiniert Transienten-Shaping mit dynamischer Kompression und automatischem Make-up-Gain für punchige Signale ohne Pegelsprünge.
  • Weitere Effekte: Ein neuer PitchShifter (mit Tape-, Tube- und Distortion-Modi) sowie das Underwater-Modul zur Simulation dumpfer, untergetauchter Akustikräume.

4. Editierung & Detail-Workflows

  • Direktes Gain-Handling: Direkt am Clip-Fenster befinden sich nun Icons für Gain Before Effects (Input) und Gain After Effects (Output), um Pegelanpassungen ohne Umwege vorzunehmen.
  • Erweiterte Hüllkurven (Envelopes): Änderungen lassen sich per Clone-Editing synchron auf mehrere ausgewählte Clips spiegeln. Ein neuer "Fine Control"-Modus dämpft zudem Mausbewegungen für mikro-präzise Kurvenkorrekturen.
  • Smartes Plug-in-Handling: Plug-ins lassen sich jetzt ganz einfach per Drag-and-Drop aus der Signalkette ziehen, um sie zu entfernen.

Kurz gesagt: Während ältere Versionen vor allem das klassische Stereo-Mastering perfektionierten, macht WaveLab 13 die Suite fit für die Zukunft des Immersive Audio, ohne dabei die Workstation-Performance für klassische Stereo-Projekte zu vernachlässigen.

Firma: Steinberg