
- Hybrides Equalizer Plugin
- 7 Filtertypen pro Band, einschließlich Vintage- und modern klingender Filter
- Asymmetrischer Glockenfilter
- Exklusiver MS-Matrix-Modus: Anwendung eines anderen EQ auf die Summe eines Stereosignals und seiner Differenz
- Tastaturgrafik: Auswahl der Frequenzen, durch Klicken auf die Noten
- Echtzeit-Frequenzspektrumanalysator
- Solo-Funktion für jedes parametrische Band
- Enthält H-EQ Lite für Live-Sound und Studio-Sessions mit geringer CPU-Last
Der Waves H-EQ (Hybrid Equalizer) ist ein wahrer Gigant unter den EQs. Während die meisten Plugins entweder eine moderne, digitale Chirurgie oder eine spezifische analoge Emulation (wie eine SSL- oder Neve-Konsole) bieten, vereint der H-EQ sieben verschiedene Filter-Charakteristiken in einem einzigen Interface.
Das macht ihn zu einem der flexibelsten Werkzeuge für Mixing und Mastering.
Die Besonderheiten des H-EQ
1. Die Hybrid-Engine (Vintage meets Modern)
Das Besondere ist, dass du für jedes der 7 Bänder einen anderen Filter-Typ wählen kannst. Du kannst also die Bässe mit einem satten "UK Vintage"-Sound bearbeiten, während du die Höhen mit einem präzisen "Digital"-Filter schneidest.
- US Vintage: Inspiriert von klassischen API-Konsolen.
- UK Vintage: Der warme, musikalische Sound von Neve-Pulten.
- Digital: Absolut präzise und transparent.
2. Der integrierte Real-Time Analyzer (RTA)
Der H-EQ zeigt dir das Frequenzspektrum deines Signals in Echtzeit an. Du siehst genau, wo die Energie sitzt und wie deine EQ-Kurve das Signal verändert. Das hilft massiv dabei, "Resonanz-Peaks" oder "Matsch" visuell aufzuspüren.
3. Keyboard-Grafik (Musical EQing)
Am unteren Rand findest du eine Klaviatur. Wenn du eine Note auf dem Keyboard anklickst, springt das gewählte EQ-Band exakt auf die entsprechende Frequenz. Das ist genial, um Resonanzen zu ziehen, die genau auf dem Grundton oder den Harmonischen eines Instruments liegen.
4. M/S-Bearbeitung (Mid/Side)
Du kannst das Signal in seine Mitten- und Seitenanteile zerlegen.
- Beispiel: Du kannst den Bass in der Mitte anheben, während du die Höhen nur in den Seiten verstärkst, um den Mix breiter zu machen, ohne das Fundament zu verlieren.
Einzigartige Features
- V-Series Modus: Fügt dem Signal die harmonische Sättigung analoger Hardware hinzu.
- THD (Total Harmonic Distortion): Mit diesem Regler kannst du steuern, wie viel "analoger Dreck" dem EQ beigemischt wird. Es macht den Sound oft dicker und lebendiger.
- Solo-Button pro Band: Du kannst ein einzelnes Frequenzband abhören (solo schalten), um ganz genau zu hören, welchen Bereich du gerade bearbeitest – ideal zum Aufspüren von Störgeräuschen.
Typische Einsatzbereiche
- Master-Bus: Aufgrund der M/S-Funktion und der hohen Präzision ist er ein hervorragender Mastering-EQ.
- Drums: Nutze den "US Vintage"-Mode für den Kick-Punch und den "Digital"-Mode für saubere High-Hats.
- Vocals: Die Kombination aus Wärme (Vintage Modes) und chirurgischem Filtern (Digital) macht ihn zum All-in-One-Tool für Stimmen.
Fazit
Der H-EQ ist das "Schweizer Taschenmesser" der Equalizer. Er ist zwar etwas CPU-intensiver als der einfache eMo Q4, bietet dafür aber eine klangliche Palette, für die man sonst eine ganze Sammlung an Plugins bräuchte.
H-EQ ist ein einzigartig leistungsstarker Hybrid-Equalizer mit Vintage- und modernem EQ, der von den besten britischen und amerikanischen Konsolen inspiriert wurde. sieben verschiedene Filtertypen pro Band, einschließlich eines neu entwickelten, einzigartigen asymmetrischen Glockenfilters; eine intuitive Tastaturgrafik, mit der man die Frequenzen auswählen kann, indem man auf die Noten klickt; einen exklusiven MS-Modus, mit dem man einen anderen EQ auf die Summe eines Stereosignals und seiner Differenz legen kann; eine Solofunktion pro parametrischem Band; und ein flexibler Echtzeit-Frequenzspektrumanalysator mit mehreren Anzeigeoptionen.
Waves H-EQ. Es ist das Beste von allen Welten.
Firma: Waves

