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Acustica Audio Sienna F

Acustica Audio – Sienna Sphere ist der bisher ambitionierteste Schritt innerhalb des Sienna-Ecosystems. Es ist die Antwort von Acustica auf den massiven Trend zum Immersive Audio (wie Dolby Atmos).

Während die Volumes A bis G darauf ausgelegt sind, Stereo-Mixe auf Kopfhörern zu perfektionieren, ermöglicht Sienna Sphere das Monitoring von 7.1.4 Immersive-Setups über normale Stereo-Kopfhörer.

Immersive Mixing auf Kopfhörern

Sienna Sphere nutzt fortschrittliche Binaural-Technologie, um die Erfahrung eines vollen Dolby Atmos-Studios zu simulieren. Du kannst damit immersive Mixe beurteilen, ohne ein teures Lautsprecher-Setup in deinem Raum installieren zu müssen.

Die Highlights von Sienna Sphere

  • 7.1.4 Simulation: Es emuliert ein vollständiges Immersive-Setup mit Front-, Side-, Rear- und vier Decken-Lautsprechern (Heights).

  • High-End Immersive Studios: Du erhältst Zugriff auf die Akustik von Weltklasse-Studios, die speziell für Dolby Atmos zertifiziert sind (z. B. spezialisierte Räume in den Galaxy Studios).

  • Head-Tracking Unterstützung: Sienna Sphere ist mit externen Head-Trackern kompatibel. Wenn du deinen Kopf bewegst, verändert sich das Klangbild im Kopfhörer so, als würdest du im echten Raum sitzen – das erhöht den Realismus massiv.

  • Präzise Lokalisierung: Dank der Acustica-Sampling-Technologie ist die Platzierung von Objekten im 3D-Raum wesentlich präziser und natürlicher als bei rein algorithmischen Lösungen.

  • Kopfhörer-Korrektur inklusive: Wie das Standard-Sienna nutzt auch Sphere die Profile für über 200 Kopfhörermodelle, um eine neutrale Basis für das immersive Monitoring zu schaffen.

Wichtige Anmerkung

Sienna Sphere ersetzt keinen Dolby Atmos Renderer, sondern arbeitet zusammen mit ihm (oder der internen Atmos-Engine deiner DAW). Es fungiert als das "Monitoring-Fenster", durch das du deinen 3D-Mix hörst.

Pro-Tipp: Nutze Sienna Sphere besonders, um die Höhen-Kanäle zu prüfen. Viele Kopfhörer-Systeme lassen die "Heights" oft zu diffus klingen. Sphere gibt dir die nötige Schärfe, um Sounds präzise über dem Kopf zu platzieren. 

Firma: Acustica Audio


Acustica Audio Silver Volume C

inoffiziell: Lexicon model 200 Digital Reverb

Acustica Audio – Silver Volume C markiert einen spannenden Wendepunkt innerhalb der Silver-Serie. Während die Vorgänger sich stark auf physische Räume konzentrierten, ist Volume C eine Hommage an die goldene Ära der digitalen Hallgeräte.

Es emuliert einen der absolut ikonischsten digitalen Reverbs der 80er Jahre – das legendäre Lexicon 480L (in der Silver-Welt oft als „Digital-Legend“ umschrieben).

Der Inbegriff des digitalen Luxus-Halls

Silver Volume C fängt den dichten, modulierten und fast schon „übernatürlich“ schönen Klang ein, der hunderte Chart-Hits geprägt hat. Dank der Volterra-Technologie klingt es jedoch nicht wie eine flache Kopie, sondern besitzt die Tiefe und den Charakter der originalen Wandler.

Die Highlights von Silver Volume C

  • Ikonische Algorithmen: Es enthält Emulationen der berühmtesten Presets wie Hall, Room, Plate und Ambience.

  • Modulierter Hall: Eines der Geheimnisse dieses Geräts war die interne Modulation. Silver C bildet diese Bewegung im Hallausklang (Tail) täuschend echt ab, was den Sound extrem „breit“ und lebendig macht.

  • Seidige Höhen: Bekannt für seine Fähigkeit, Vocals oder Snares ein edles, silbernes Funkeln zu verleihen, ohne jemals scharf oder blechern zu klingen.

  • Perfekt für Pop & Balladen: Wenn du diesen großen, weiten Hall suchst, der eine Spur umschmeichelt, ist Volume C die erste Wahl.

Anwendungsbereich

  • Vocals: Für den klassischen „Lead Vocal“-Hall, der Tiefe erzeugt, ohne die Stimme nach hinten zu schieben.

  • Snare Drums: Um der Snare diesen großen, explosiven 80er-Jahre-Charakter zu verleihen (Plates).

  • Synthesizer: Verwandelt einfache Sounds in epische, räumliche Klanglandschaften.

Pro-Tipp: Nutze das Ambience-Programm in Volume C für Vocals, die trocken und direkt klingen sollen, aber dennoch einen „teuren“ Glanz benötigen. Es fügt Raum hinzu, ohne dass man den Hall als Effekt bewusst wahrnimmt.

Firma: Acustica Audio


Acustica Audio Silver Volume L

inoffiziell: EMT 140ST Plate Reverb(True Stereo)

Acustica Audio – Silver Volume L ist eine ganz besondere Erweiterung innerhalb der Silver-Serie. Das „L“ steht hierbei für Lexicon, genauer gesagt für das Lexicon 224 – eines der einflussreichsten digitalen Hallgeräte aller Zeiten (eingeführt Ende der 1970er Jahre).

Während Silver Volume C das spätere 480L emuliert, widmet sich Volume L dem roheren, charakterstarken und oft als „magisch“ bezeichneten Sound des Vorgängers.

Der Sound von 1978: Rau, Breit und Legendär

Das Lexicon 224 war berühmt für seine Fähigkeit, einen dichten Hall zu erzeugen, der trotz der frühen digitalen Technik extrem musikalisch klang. Es ist der Sound von Blade Runner (Vangelis), Peter Gabriel und unzähligen Klassikern dieser Ära.

Die Highlights von Silver Volume L

  • Charakterstarke Wandler: Silver L fängt nicht nur die Algorithmen ein, sondern auch den Klang der frühen 12-Bit-Wandler, die dem Hall eine subtile Rauheit und enorme Wärme verleihen.

  • Ikonische Programme: Es enthält die klassischen Algorithmen wie Small Concert Hall, Large Concert Hall und die legendären Plates.

  • Modulation & Tiefe: Das 224 war bekannt für seine üppige interne Modulation. In Silver L sorgt dies für einen Hall, der niemals statisch wirkt, sondern förmlich „atmet“.

  • Präsenz: Im Vergleich zum feineren 480L (Volume C) setzt sich der Hall von Silver L oft etwas deutlicher im Mix durch, was ihn perfekt für Lead-Instrumente macht.

Pro-Tipp: Das Lexicon 224 (Silver L) ist bekannt für seine "Hall B" Algorithmen. Diese eignen sich hervorragend für lang ausklingende Hallfahnen auf Klavieren oder Ambient-Gitarren, da sie den Mix füllen, ohne ihn matschig zu machen.

Firma: Acustica Audio


Acustica Audio Silver Volume N

inoffiziell: YAMAHA SPX1000 Multi Effect Processor

Acustica Audio – Silver Volume N ist eine hochspezialisierte Erweiterung, die sich einem der prestigeträchtigsten Namen der Studiogeschichte widmet: AMS (Advanced Music Systems).

Das "N" steht in diesem Fall für das AMS rmx16, den weltweit ersten mikroprozessorgesteuerten digitalen Full-Bandwidth-Hall. Dieses Gerät war das Herzstück der 80er Jahre und ist auf fast jedem großen Album dieser Ära zu hören (von Phil Collins bis Whitney Houston).

Der Klang der 80er-Jahre-Präzision

Während die Lexicon-Geräte (Volume C & L) für ihren "schwebenden, modulierten" Klang bekannt sind, bietet Silver Volume N eine ganz andere Ästhetik: Dichte, Textur und den ultimativen "Non-Lin" Sound.

Die Highlights von Silver Volume N

  • Der legendäre "Non-Lin" Algorithmus: Dies ist das berühmteste Preset des Originals. Es erzeugt einen gated-ähnlichen Hall, der abrupt abbricht. Perfekt für den ikonischen 80er-Jahre-Snare-Sound.

  • Ambience-Programm: Silver N enthält das berühmte Ambience-Preset, das Instrumenten eine unglaubliche Dreidimensionalität verleiht, ohne dass man einen "Hall" als solchen wahrnimmt.

  • Einzigartige Textur: Die frühen 12-Bit-Algorithmen des rmx16 haben einen ganz eigenen, fast körnigen "Schimmer", den Acustica mit der Volterra-Technologie präzise eingefangen hat.

  • Klarheit im Mix: Der Hall von Silver N bleibt oft "hinter" dem Signal und lässt Platz für die Vocals, während er gleichzeitig enorme Tiefe erzeugt.

Pro-Tipp: Versuche das Ambience-Programm auf einer Akustikgitarre oder einem Klavier. Es lässt das Instrument sofort so klingen, als stünde es in einem erstklassigen Aufnahmeraum, ohne dass der Mix "nass" wirkt.Silver Volume N ist die perfekte Wahl, wenn du Textur, Dichte und ikonische Räumlichkeit suchst, die sich deutlich von den klassischen Lexicon-Halls abhebt.

Firma: Acustica Audio