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FXpansion - BFD3 - Platinum Samples - Joe Barresi Evil Drums

Platinum Samples Evil Drums

BFD Evil Drums ist eine legendäre Expansion, die nicht direkt von FXpansion, sondern von den Drittanbieter-Spezialisten Platinum Samples entwickelt wurde. Das Besondere hier: Die Sounds wurden von keinem Geringeren als Joe Barresi aufgenommen und produziert – einem der einflussreichsten Produzenten für harten Rock (bekannt für seine Arbeit mit Tool, Queens of the Stone Age, Bad Religion und Avenged Sevenfold).

Diese Library gilt unter BFD-Nutzern oft als die "Bibel" für authentischen, massiven Rock- und Metal-Sound.

1. Der "Evil"-Sound: Roh, echt und gewaltig

Joe Barresi ist berühmt für seinen "Wall of Sound". Im Gegensatz zu modernen Metal-Libraries, die oft künstlich oder getriggert klingen, bietet Evil Drums einen extrem organischen, aber dennoch aggressiven Klang.

  • Charakter: Druckvoll, mittenbetont und mit einer unglaublichen Energie in den Raum-Mikrofonen.
  • Recording: Die Aufnahmen fanden in zwei der besten Rock-Studios der Welt statt: Grandmaster Recorders und den Sound City Studios (bekannt durch die gleichnamige Dokumentation von Dave Grohl).

2. Das Instrumentarium: Ein Kuriositätenkabinett des Rock

Barresi brachte seine eigene, private Sammlung an seltenen und modifizierten Drum-Kits mit:

  • Über 64 Konfigurationen: Die Library ist riesig und bietet eine enorme Auswahl an Kombinationen.
  • Kits: Unter anderem Sets von Ludwig, Tama, Gretsch und Ayotte. Besonders das "Porley-Custom"-Kit ist unter Fans ein Highlight.
  • Snares: Eine riesige Auswahl an Snares (über 20 Modelle), darunter Raritäten wie die Zildjian Alloy Snare (gegossen aus Beckenbronze).
  • Becken: Fokus auf Zildjian-Becken, die so aufgenommen wurden, dass sie sich perfekt in die massiven Kessel-Sounds einbetten.

3. Technische Highlights

  • Unbearbeitete Signale: Die Samples sind weitgehend unbearbeitet. Du hörst die Drums genau so, wie sie durch Barresis Signalkette (Neve-Konsole, teure Preamps) auf Band gelandet sind. Das gibt dir die Freiheit, sie selbst im BFD-Mixer zu formen.
  • Artikulationen: Die Detailtiefe ist enorm – besonders die Bassdrums haben eine physische Präsenz, die man in anderen Libraries oft vermisst.
  • Presets: Ein großer Pluspunkt sind die mitgelieferten Mixer-Presets, die von Joe Barresi selbst erstellt wurden. Damit bekommst du per Mausklick den Drum-Sound von Alben wie "10,000 Days" (Tool).

4. Einsatzgebiete

  • Modern & Classic Rock: Für alles, was nach "echter Band" klingen soll.
  • Stoner Rock & Doom: Wegen der tiefen, erdigen Toms und der massiven Räumlichkeit.
  • Punk & Hardcore: Durch die aggressive Snare-Ansprache.

Warum ist diese Library so besonders?

Evil Drums war eine der ersten Libraries, die bewies, dass virtuelles Schlagzeug nicht nach "Computer" klingen muss. Sie hat Ecken und Kanten. Wenn du den Schlagzeug-Sound von Bands wie Queens of the Stone Age liebst – trocken, aber mächtig und mit viel Charakter – dann ist dies die ultimative Erweiterung für dein BFD3.

Hinweis zur Installation: Da es sich um ein Platinum Samples Produkt handelt, war die Installation früher oft separat. In der aktuellen BFD3-Umgebung (unter inMusic) wird sie jedoch meist nahtlos in den License Manager integriert, sofern die Seriennummern korrekt registriert sind.

Firma: Platinum Samples

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