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Gute Software-Emulationen aus den Tagen der Analog-Technik

Waves - Greg Wells PianoCentric

PianoCentric

Das Waves Greg Wells PianoCentric ist ein spezialisiertes „One-Knob“-Plugin, das darauf ausgelegt ist, die oft schwierige Aufgabe zu lösen, ein Klavier perfekt in einen Mix zu integrieren. Greg Wells, selbst ein erstklassiger Pianist und Produzent, hat hier seine gesamte Erfahrung in eine intuitive Benutzeroberfläche gepackt.

Egal ob es sich um ein echtes Mikrofon-Setup, ein High-End-VDI oder ein einfaches Sample-Piano handelt – dieses Plugin verleiht dem Sound sofort die nötige Tiefe und Präsenz.

Das Konzept

Klaviere nehmen im Frequenzspektrum enorm viel Platz ein. Sie können mit dem Bass kollidieren oder die Vocals verdecken. PianoCentric nutzt eine komplexe, interne Kette aus EQ, Kompression und harmonischer Sättigung, um das Piano entweder subtil zu verschönern oder es massiv für einen Pop-Mix zu transformieren.

Die wichtigsten Funktionen

  • Der Hauptregler (Intensity): * In der Mittelstellung (12 Uhr) ist das Signal weitgehend unbearbeitet.
    • Drehst du nach rechts, wird der Sound moderner, heller und „knackiger“ – ideal für Pop, Rock oder EDM.
    • Drehst du nach links, wird der Sound dunkler, intimer und wärmer – perfekt für Jazz, Balladen oder Lo-Fi-Texturen.
  • Piano/Electric-Schalter: Optimiert die internen Algorithmen entweder für akustische Klaviere/Flügel oder für E-Pianos (wie Rhodes oder Wurlitzer).
  • Direct-Regler: Erlaubt es dir, das trockene Signal mit dem bearbeiteten Signal zu mischen (Parallel-Processing), um die natürliche Dynamik zu bewahren.
  • Delay & Doubler: Zwei zusätzliche Regler für räumliche Effekte. Der Doubler macht das Piano extrem breit im Stereofeld, während das Delay für Tiefe sorgt.

Warum ist es so nützlich?

  1. Mix-Integration: Es entfernt automatisch störende „Topfigkeit“ in den unteren Mitten und fügt Glanz in den Höhen hinzu.
  2. Zeitersparnis: Anstatt drei verschiedene EQs und zwei Kompressoren zu laden, liefert PianoCentric oft in Sekunden das Ergebnis, das „wie auf einer Platte“ klingt.
  3. Vielseitigkeit: Es funktioniert genauso gut auf einem Lo-Fi-Filzklavier wie auf einem knalligen Honky-Tonk-Piano.

Profi-Tipp: Das "Pop-Piano"

Wenn dein Klavier in einem dichten Mix untergeht, schalte auf Piano, drehe den Hauptregler auf ca. 3 Uhr und gib ein wenig Doubler hinzu. Das Piano wird dadurch an den Seiten des Mixes präsent, ohne den Platz in der Mitte (wo die Vocals sitzen) zu beanspruchen.

Firma: Waves


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