
Die Alto Trombone (Altposaune) von VSL ist ein spezialisiertes Blechblasinstrument, das oft im Schatten der gängigen Tenor- und Bassposaunen steht, aber für bestimmte Klangfarben und Epochen absolut unverzichtbar ist. VSL hat dieses Instrument mit der gewohnt klinischen Präzision eingefangen, die für die Integration in große orchestrale Setups notwendig ist.
Die Altposaune ist kleiner als die Standardposaune, was ihr eine höhere Lage und einen deutlich helleren, durchsetzungsfähigeren Charakter verleiht.
1. Der Klangcharakter: Hell und Brillant
Im Vergleich zur Tenorposaune klingt die Altposaune weniger „füllig“, dafür aber wesentlich strahlender und klarer.
- Höhere Lage: Sie ist ideal für Passagen, die in der hohen Tenorlage eine Leichtigkeit erfordern, die auf einer normalen Posaune oft schwerfällig oder angestrengt klingen würde.
- Fokus: Ihr Ton ist sehr fokussiert und hat eine fast schon trompetenartige Brillanz, ohne jedoch die typische Kraft und das „Schmettern“ einer Posaune zu verlieren.
2. Einsatzgebiete
- Klassik & Barock: Die Altposaune war im 18. und frühen 19. Jahrhundert Standard (z. B. bei Mozart, Haydn oder in den frühen Sinfonien von Beethoven). Wer historisch informierte Orchestrierungen vornimmt, kommt an diesem Instrument nicht vorbei.
- Sakralmusik: In der Kirchenmusik wurde sie oft zur Verdopplung der Altstimme im Chor eingesetzt.
- Modernes Scoring: Komponisten nutzen sie heute oft für schneidende, hohe Blechbläser-Linien, die über dem restlichen Orchester stehen müssen, ohne den Platz der Trompeten einzunehmen.
3. Artikulationen der VSL-Version
Wie bei VSL üblich, bietet die Altposaune eine enorme Tiefe an Spielweisen, die über den Synchron Player oder den Vienna Instruments Player gesteuert werden:
- Performance Legato: Eines der Highlights von VSL – die Übergänge zwischen den Noten klingen absolut natürlich, egal ob bei langsamen Kantilenen oder schnellen Läufen.
- Repetitions: Spezielle Samples für schnelle Notenwiederholungen verhindern den gefürchteten "Maschinengewehr-Effekt".
- Dynamik-Kontrolle: Diverse Sforzatos, Crescendos und Diminuendos ermöglichen eine sehr lebendige Phrasierung.
- Flatterzunge & Glissandi: Unverzichtbare Effekte für moderne Kompositionen und charakteristische Posaunen-Spielweisen.
4. Integration (Synchron vs. VI Series)
Es gibt zwei Hauptversionen, in denen die Altposaune bei VSL auftritt:
- VI Series (Silent Stage): Die klassische Aufnahme in der trockenen Silent Stage. Sie bietet maximale Flexibilität, da man das Instrument mit Hilfe von Convolution Reverb (wie dem Vienna MIR Pro) in jeden beliebigen Raum setzen kann.
- Synchron Series (Synchronized): Hier wurde das trockene Sample für den Synchron Player optimiert und mit den Impulsantworten der Synchron Stage A versehen, damit es perfekt zu den modernen Synchron-Libraries passt.
5. Technische Übersicht
| Merkmal | Details |
| Stimmung | Meist in Es (Eb) gestimmt |
| Klangfarbe | Klar, hell, obertonreich, präzise |
| Besonderheit | Exzellente Bespielbarkeit der hohen Register |
| Empfehlung | Unverzichtbar für klassische Wiener Orchestrierung |
Fazit: Die VSL Alto Trombone ist ein Nischeninstrument, das jedoch den entscheidenden Unterschied macht, wenn es um klangliche Authentizität in der Klassik oder um zusätzliche Brillanz im modernen Blechbläsersatz geht. Sie schließt die klangliche Lücke zwischen der Trompete und der Tenorposaune perfekt.
Perhaps as a nod to brass band enthusiasts, the 22.5GB Vienna Instrument Special Brass includes a cornet and euphonium, both played with pinpoint accuracy. The cornet provides subtle alternative to solo trumpet and is fast becoming a favourite with VSL fans. The euphonium (a type of tuba) and alto trombone extend their respective instrument family’s high resisted by a fourth; the latter plays some great slides which track intervals of up to six semitones. While these instruments have their uses, most people will be interested in special brass ‘fanfare Trumpets’. Designed to complement the eight player Epic Horns, the new section features six unison trumpets with a fat, slightly chorused sound. There crescendos and sffz performances are a knockout and will add great brilliance, power and sonic majesty to orchestral arrangements.
Dave Stewart, Sound on Sound, October 2007
Firma: Vienna Symphonic Library

