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Native Instruments - Wake

Native Instruments Wake

Die Massive X Expansion: Wake ist die spezialisierte Library für die düsteren, brachialen und oft verzerrten Klänge der modernen Bass Music. Während Kino die Leinwand bemalt, ist Wake dafür da, das Soundsystem an seine Grenzen zu bringen.

Sie orientiert sich stark an Genres wie Dark Dubstep, Drum & Bass, Halftime und experimentellem Trap.

1. Das Klangkonzept: Brachial & Unnachgiebig

Wake konzentriert sich auf die physische Komponente von Sound. Hier geht es um Texturen, die knurren, schreien und vibrieren.

  • Vibe: Aggressiv, nächtlich und technisch hochkomplex.
  • Charakter: Die Library nutzt die extrem schnellen Modulationsmöglichkeiten von Massive X, um jene typischen "Wobbles" und "Growls" zu erzeugen, die für moderne Bass-Genres essenziell sind.

2. Inhalt der Expansion

Die 150 Presets sind eine Werkzeugkiste für das "Low-End"-Design:

  • Growl Basses: Diese Sounds klingen fast wie mutierte menschliche Stimmen oder mechanische Bestien. Sie sind das Markenzeichen dieser Expansion.
  • Heavy Subs: Saubere, aber extrem druckvolle Bässe, die oft mit einer verzerrten Oberschwingung versehen sind, damit sie auch auf kleinen Speakern hörbar bleiben.
  • Neuro-Leads: Komplexe, sich windende Synthesizer-Linien, die perfekt für Neurofunk oder technischen Drum & Bass geeignet sind.
  • Metallic Plucks: Kurze, scharfe Attack-Sounds, die wie elektrische Funken durch den Mix schneiden.

3. Technische Highlights: Modulation im Millisekundenbereich

  • Routing-Tricks: Wake nutzt oft die Audio-Rate-Modulation von Massive X. Das bedeutet, dass Oszillatoren sich gegenseitig so schnell modulieren, dass völlig neue, aggressive Obertonstrukturen entstehen.
  • Performance-Makros: Die 16 Makro-Regler sind hier entscheidend. Sie steuern oft gleichzeitig den Filter-Cutoff, die Distortion-Intensität und die Geschwindigkeit des LFOs. So kannst du mit nur einem Regler den typischen "Bass-Drop" steuern.
  • Wavetable-Morphing: Viele Presets nutzen exotische Wavetables, die speziell dafür ausgewählt wurden, beim Durchfahren (Morphing) diese typischen "reißenden" Klangveränderungen zu erzeugen.

4. Einsatzbereiche

  • Dubstep & Riddim: Für die charakteristischen, sprechenden Basslines.
  • Drum & Bass: Besonders für die dunkleren Sub-Genres wie Techstep oder Neurofunk.
  • Trap & Bass House: Um aggressive Akzente und Drops zu setzen.
  • Modernes Sounddesign: Für Monster-Sounds oder bedrohliche mechanische Effekte in Spielen und Filmen.

Einordnung in die Massive X Serie

Expansion Der Vibe Fokus
Drive Energetisch Sättigung & Vorwärtsdrang
Mechanix Industriell Metallische Dissonanz
Wake Aggressiv Growls & Bass-Manipulation


Fazit:
Wake ist nichts für schwache Nerven (oder schwache Subwoofer). Wenn du Musik produzierst, bei der der Bass nicht nur ein Fundament ist, sondern die Hauptrolle spielt und eine fast schon physische Präsenz haben muss, dann ist diese Expansion dein wichtigstes Werkzeug in Massive X.

Firma: Native-Instruments


Output - Movement

Steinberg - HALion Symphonic Orchestra

Moog - MF-107 Freqbox

Universal Audio - Manley Massive Passive EQ

Universal Audio - Ocean Way Studios

Universal Audio - Precision Buss Compressor

Vienna Symphonic Library - Bass Clarinet

Vienna Symphonic Library - Vienna Dimension Brass II

Vienna Symphonic Library - Cimbasso

Sonnox - Oxford DeNoiser

Eventide - TriceraChorus

Tone Empire - Loc-Ness

INA GRM - GRM Tools - Creative

Harrison Consoles - 32C Vocal Intensity Processor

KiloHearts - 3-Band EQ

KiloHearts - Distortion

Brainworx - bx_dynEQ

Softube - Marshall Silver Jubilee 2555

Waves - NLS Non-Linear Summer

Waves - Manny Marroquin EQ

Waves - Scheps 73

Waves - The Kings Microphones

Waves - L2 Ultramaximizer

Waves - X-Click

Best Service - Titan 2

Sample Logic - Drum Fury

Air Music Technology - Air Delay Pro

Roland Music - RD 2000

Roland Music - Juno 106

FabFilter - Pro-C 2

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