
Martinic – Prodigy Synthesizer ist ein virtuelles Tasteninstrument (VST2/VST3/AU/CLAP), das auf der analogen Schaltungstechnik des legendären Monosynths Moog Prodigy aus den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren basiert. Martinic nutzt hierfür ihre hauseigene ACE-Technologie (Physical Modeling auf Bauteilebene), um das spezifische Übersteuerungsverhalten und den rohen Charakter der originalen Hardware abzubilden.
Klangerzeugung & Synthese
- Oszillatoren: 2 analog modellierte VCOs (VCO 1 mit Sägezahn, Rechteck und Puls; VCO 2 mit Sägezahn, Dreieck und Pulse-Width Modulation/PWM).
- Filter: Klassisches 24 dB/Oktav Lowpass-Filter (Moog Ladder-Filter-Emulation) mit prägnanter Selbstoszillation bei hoher Resonanz.
- Hüllkurven: 2 ADS-Hüllkurven (Filter und VCA) mit schaltbarem Release-Behavior (Pitch/VCF/VCA Release On/Off).
- Modulation: LFO mit Dreieck- und Rechteckwellen zur Modulation von Tonhöhe (VCO) und Filterfrequenz (VCF).
Moderne Erweiterungen gegenüber dem Original
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Feature |
Original Hardware (1979) |
Martinic Prodigy Plugin |
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Stimmigkeit |
Rein Monofon |
Monofon, Legato & Polyfon (bis zu 16 Stimmen) |
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Effekte |
Keine eingebauten Effekte |
Integrierter Arpeggiator/Sequenzer & Delay-Effekt |
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Preset-Verwaltung |
Keine Speicherplätze |
Vollständiger Preset-Browser mit Preset-Sharing |
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MIDI & Automation |
Nicht vorhanden (ohne Modifikation) |
Vollständige MIDI-Control-Anbindung & DAW-Automation |
Klangcharakter & Einsatzbereiche
- Sound: Druckvoll, cremig, dick und leicht aggressiv bei höherem Input-Drive.
- Typische Anwendungen: Analoge Basslines, prägnante Leads, Funk-Riffs und dank der erweiterten Polyfonie auch fette Synth-Pads oder Vintage-Akkord-Stabs.
Firma: Martinic


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