Musik-Instrumente von Parawave Audio

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Sonuscore ORIGINS Vol III 12 String Acoustic Guitar and Balalaika

Sonuscore - ORIGINS Vol. III: 12-String Acoustic Guitar + Balalaika kombiniert zwei Saiteninstrumente mit völlig unterschiedlicher Herkunft, die jedoch eine entscheidende Gemeinsamkeit haben: einen extrem dichten, obertonreichen und perkussiven Klang.

Während die 12-saitige Akustikgitarre für westliche Folk- und Pop-Traditionen steht, bringt die russische Balalaika einen osteuropäischen, fast schon feurigen Charakter in dieses Duo.

1. Die Instrumente: Fülle trifft auf Attack

Beide Instrumente zeichnen sich durch ihre „Doppelchörigkeit“ oder ihre spezielle Saitenanordnung aus, was zu einem natürlichen Chorus-Effekt führt:

  • 12-String Acoustic Guitar: Durch die paarweise angeordneten Saiten (oft eine Oktave höher gestimmt) klingt sie wesentlich breiter, glitzernder und massiver als eine Standard-Gitarre. Sie liefert ein volles, seidiges Fundament.
  • Balalaika: Das dreisaitige Instrument mit dem charakteristischen dreieckigen Korpus hat einen sehr kurzen, prägnanten Attack. Ihr Klang ist drahtig, flink und rhythmisch extrem präzise – perfekt für schnelle Melodielinien oder Akzente.

2. Der Multi-Arpeggio-Designer (MAD)

Wie bei der Origins-Serie üblich, ist das Herzstück die rhythmische Engine:

  • Rhythmische Verflechtung: Du kannst der Balalaika schnelle, tremoloartige Rhythmen zuweisen, während die 12-saitige Gitarre eher breite, akkordische Arpeggios spielt.
  • Dynamische Entwicklung: Mit dem Mod-Wheel steuerst du fließend den Übergang von einem dezenten Zupfen zu einem energetischen Strumming-Wall-of-Sound.
  • Humanization: Die Engine sorgt dafür, dass die Arpeggios nicht mechanisch klingen, indem sie kleine Variationen in Timing und Anschlagstärke einfügt.

3. Klangcharakter & Presets

  • World-Music & Folk: Die Kombination klingt sofort nach „Reise“, „Natur“ und „Handgemacht“.
  • Über 100 Presets: Diese sind so gestaltet, dass sie entweder den folkloristischen Charakter betonen oder die Instrumente in moderne, fast schon pad-artige Texturen verwandeln.
  • Solo-Modus: Beide Instrumente lassen sich auch völlig unabhängig von der Engine als hochwertige Solo-Instrumente spielen.

4. Einsatzbereiche

  • Abenteuer- & Fantasy-Scores: Ideal für Szenen in Dörfern, auf Reisen oder für die Charakterisierung bodenständiger Helden.
  • Reise-Dokumentationen: Um Landschaften und kulturelle Kontexte organisch zu untermalen.
  • Pop-Produktionen: Die 12-saitige Gitarre eignet sich hervorragend als zusätzliche Schicht in einem Refrain, um Brillanz und Weite zu erzeugen.
  • Ethno-Thriller: Um eine leicht fremdartige, aber dennoch akustische Spannung aufzubauen.

Warum ORIGINS Vol. III?

Diese Library schließt die Lücke zwischen Standard-Gitarren-Samples und exotischen Weltmusik-Instrumenten. Das Besondere ist, dass die Balalaika der Gitarre eine rhythmische Definition verleiht, die man mit einer Gitarre allein kaum erreicht, während die Gitarre der Balalaika den nötigen „Körper“ im Low-Mid-Bereich gibt.

Fazit: ORIGINS Vol. III ist ein fantastisches Werkzeug für Komponisten, die einen organischen, "gezupften" Drive suchen, der sich deutlich vom Standard-Marimba- oder Klavier-Sound abhebt.

Firma: Sonuscore


Sonuscore ORIGINS Vol II Music Box and Plucked Piano

Sonuscore - ORIGINS Vol. II: Music Box + Plucked Piano ist die zweite Ausgabe der Origins-Serie und setzt auf eine klangliche Paarung, die sofort Bilder von Kindheit, Nostalgie, aber auch von subtilem Grusel oder zerbrechlicher Melancholie heraufbeschwört.

Hier trifft der mechanische, helle Klang einer klassischen Spieldose auf die perkussive, drahtige Textur eines gezupften Klaviers.

1. Die Instrumente: Nostalgie trifft auf Präzision

Beide Instrumente haben einen sehr kurzen, perkussiven Einschwingvorgang (Attack) und ergänzen sich in ihren Frequenzbereichen ideal:

  • Music Box (Spieldose): Liefert das ikonische, hohe „Klingeln“. Sie klingt mechanisch, rein und hat diesen leicht unperfekten Charme, der sofort eine emotionale Reaktion auslöst.
  • Plucked Piano: Hier wurden die Saiten eines Klaviers direkt mit den Fingern oder einem Plektrum gezupft, anstatt sie mit den Hämmern zu schlagen. Das Ergebnis ist ein Sound, der irgendwo zwischen einer Harfe, einer Gitarre und einem Cembalo liegt.

2. Die Engine: Das Herz der Serie

Wie bei allen Origins-Titeln steht der Multi-Arpeggio-Designer (MAD) im Mittelpunkt:

  • Interaktive Rhythmen: Du spielst einen Akkord, und die Engine erzeugt daraus komplexe, ineinandergreifende Muster. Das Plucked Piano kann beispielsweise das rhythmische Fundament legen, während die Music Box darüber tänzelt.
  • Mod-Wheel-Magie: Durch Bewegen des Mod-Wheels veränderst du nicht nur die Dynamik, sondern blendest oft zwischen verschiedenen rhythmischen Komplexitätsstufen hin und her.
  • Layering: Du hast die volle Kontrolle darüber, wie stark die beiden Instrumente miteinander verschmelzen sollen.

3. Klangcharakter & Atmosphäre

  • Unschuldig bis Unheimlich: Je nachdem, welche Akkorde du spielst, kann die Kombination extrem süß und beruhigend wirken (Schlaflied-Vibe) oder – in Moll-Tonarten – das perfekte Fundament für einen psychologischen Thriller oder Horrorfilm bieten.
  • Organisch & Direkt: Die Samples sind sehr sauber aufgenommen, behalten aber genug natürliche Artefakte, um menschlich und „echt“ zu wirken.

4. Einsatzbereiche

  • Horror & Thriller: Das klassische Motiv des „unheimlichen Kinderspielzeugs“.
  • Dramen & Rückblenden: Um Erinnerungen oder verlorene Unschuld klanglich darzustellen.
  • Indie-Pop & Folk: Als organischer Ersatz für Synthesizer-Plucks oder Glockenspiele.
  • Werbung: Der helle, freundliche Klang der Music Box eignet sich hervorragend für „cleane“ und positive Markenbotschaften.

Warum ORIGINS Vol. II?

Es ist die perfekte Wahl, wenn du Texturen suchst, die zerbrechlich und doch rhythmisch präzise sind. Es füllt die Lücke zwischen einer reinen Spieluhr-Library (die oft zu limitiert ist) und einer Harfe oder einem Klavier. Die Kombination beider Instrumente in einer Engine spart Zeit beim Layering und sorgt für einen sofort einsatzbereiten, professionellen Sound.

Firma: Sonuscore


Sonuscore ORIGINS Vol I Sansula and Steel Tongue Drum

Sonuscore - ORIGINS Vol. I: Sansula + Steel Tongue Drum ist der Auftakt der beliebten Origins-Serie. Das Konzept hinter dieser Reihe ist so simpel wie genial: Zwei außergewöhnliche Instrumente werden gepaart, um eine klangliche Synergie zu erzeugen, die weit über ihre Einzelklänge hinausgeht.

In diesem Fall trifft die zarte, fast zerbrechliche Sansula (eine Weiterentwicklung der Kalimba) auf den erdigen, glockenartigen Resonanzkörper der Steel Tongue Drum.

1. Die Instrumente: Zartheit trifft auf Resonanz

Beide Instrumente teilen eine ähnliche Klangästhetik – sie sind perkussiv, metallisch und haben ein langes Sustain, unterscheiden sich aber in ihrer Textur:

  • Sansula: Bekannt für ihren weichen, kreisenden und fast „singenden“ Ton. Sie ist auf einer Membran montiert, was ihr einen einzigartigen, sanften Nachhall verleiht.
  • Steel Tongue Drum: Sie klingt massiver und glockenähnlicher. Ihr Klang ist tief in der Welt der Meditations- und Entspannungsmusik verwurzelt und bringt eine angenehme Bodenhaftung in das Duo.

2. Der Multi-Arpeggio-Designer (MAD)

Das Herzstück jeder Origins-Library ist die MAD-Engine. Sie erlaubt es, beide Instrumente in einem komplexen rhythmischen Zusammenspiel zu nutzen:

  • Zwei separate Arpeggiatoren: Du kannst für die Sansula einen völlig anderen Rhythmus programmieren als für die Steel Tongue Drum.
  • Interlocking Patterns: Durch das Ineinandergreifen der Rhythmen entstehen organische, fließende Muster, die sofort nach hochwertiger Filmmusik oder Minimal Music klingen.
  • Copy & Paste: Rhythmen können einfach zwischen den Instrumenten kopiert oder gespiegelt werden.

3. Workflow & Presets

Sonuscore hat das Interface extrem minimalistisch gehalten, damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst:

  • Color-Presets: Über 100 Presets sind in verschiedene Stimmungen unterteilt (z.B. „Balanced“, „Atmospheric“, „Evolving“).
  • Echtzeit-Dynamik: Das Mod-Wheel steuert nicht nur die Lautstärke, sondern oft auch die Komplexität des Arpeggios. Je höher du das Rad schiebst, desto lebendiger wird das Muster.
  • Solospiel: Du kannst die Arpeggiatoren jederzeit ausschalten, um die Instrumente ganz klassisch als Solostimmen für Melodien zu nutzen.

4. Einsatzbereiche

  • Natur-Dokumentationen: Perfekt, um die Schönheit von Landschaften oder mikroskopischen Welten zu untermalen.
  • Minimalistischer Underscore: Wenn eine Szene Bewegung braucht, aber ein Klavier oder Streicher zu aufdringlich wären.
  • Meditation & Ambient: Aufgrund des beruhigenden Charakters beider Instrumente ideal für Entspannungsmusik.
  • Mallet-Ersatz: Eine organische Alternative zu Marimbas oder Vibraphonen in Pop- und Indie-Produktionen.

Warum ORIGINS Vol. I kaufen?

Der größte Vorteil ist die sofortige Inspiration. Man drückt einen Akkord, bewegt das Mod-Wheel und hat sofort eine fertige, professionell klingende Textur. Da die Instrumente so perfekt aufeinander abgestimmt sind, muss man sich keine Sorgen um Frequenzüberlagerungen machen – sie „verschmelzen“ förmlich ineinander.

Fazit: Dieses Pack ist ein "Must-Have" für Komponisten, die nach organischer Leichtigkeit suchen. Es ist klein, ressourcenschonend und liefert diesen speziellen, modernen "Plucked-Sound", der in heutigen Produktionen extrem gefragt ist.

Firma: Sonuscore


Sonuscore Medieval Phrases Lute and Theorbo

Sonuscore - Medieval Phrases Lute & Theorbo entführt dich direkt in die Welt der Barden, Tavernen und Ritterhöfe. Diese Library ist Teil der beliebten „Phrases“-Serie und konzentriert sich auf die authentische, lebendige Performance zweier zentraler Zupfinstrumente des Mittelalters und der Renaissance.

Anstatt nur statische Einzeltöne zu liefern, bietet dieses Tool echte, eingespielte Melodien und Rhythmen, die den speziellen „Flair“ dieser Epoche perfekt einfangen.

1. Die Instrumente: Hell vs. Tief

Die Library kombiniert zwei Instrumente, die sich klanglich hervorragend ergänzen:

  • Die Laute (Lute): Der Klassiker der Renaissance. Sie liefert helle, klare und flinke Töne in den Mitten und Höhen – ideal für fröhliche Marktplatz-Szenen oder höfische Tänze.
  • Die Theorbe (Theorbo): Die „große Schwester“ der Laute mit einem extrem langen Hals. Sie bietet tiefe, resonante Bässe und ein gewaltiges Fundament, das fast schon an eine Harfe oder eine Gitarre mit erweiterten Bässen erinnert.

2. Das Phrase-System: Modularer Aufbau

Das Herzstück ist die intelligente Engine, die es dir erlaubt, fertige Phrasen wie einen Baukasten zu nutzen:

  • Themen-Struktur: Es gibt 10 Themen für die Laute und 5 für die Theorbe.
  • Openings, Middles & Endings: Jedes Thema besteht aus verschiedenen Bausteinen. Du kannst per Keyboard entscheiden, wie eine Phrase beginnt, wie sie sich im Mittelteil entwickelt und wie sie endet. So klingen deine Melodien nie wie ein stumpfer Loop, sondern wie eine echte Performance.
  • Dorian & Natural Minor: Die Phrasen wurden in den für das Mittelalter typischen Modi (Dorisch und natürlich Moll) aufgenommen, um maximale historische Authentizität zu garantieren.

3. Spielbarkeit & Kontrolle

  • Sync to DAW: Alle Phrasen synchronisieren sich automatisch zum Tempo deines Projekts.
  • Freely Playable Instruments: Neben den Phrasen sind beide Instrumente auch als voll spielbare Solo-Instrumente enthalten. Du kannst also eigene Melodien, Arpeggios oder Akkorde spielen (inklusive Round-Robin-Samples für einen natürlichen Klang).
  • FX-Page: Ein integriertes Rack mit 4-Band-EQ, Delay und Reverb (mit speziellen Impulsantworten für Hallen und Tavernen) ermöglicht die schnelle Klangformung.

4. Einsatzbereiche

  • Historische Dramen & Dokumentationen: Wenn du sofortige Glaubwürdigkeit für Szenen im 14. bis 17. Jahrhundert brauchst.
  • Fantasy-RPGs: Perfekt für In-Game-Musik in Gasthäusern oder zur Charakterisierung von wandernden Barden (Stil: The Witcher oder Skyrim).
  • Modern Folk & World Music: Um modernen Produktionen eine organische, hölzerne Textur zu verleihen.
  • Experimental & Ambient: Die Theorbe eignet sich durch ihre tiefen Saiten fantastisch für mystische, schwebende Soundscapes.

Warum diese Library besonders ist

Der Clou ist die Performance von Attila Völgyi, einem Experten für frühe Musik. Er spielt die Instrumente mit einer Dynamik und „Zest“ (Begeisterung), die man durch das Programmieren von MIDI-Noten allein kaum erreichen würde. Die Library klingt nach Holz, Fingern und Geschichte.

Fazit: Sonuscore Medieval Phrases Lute & Theorbo ist ein Muss für jeden, der regelmäßig Fantasy- oder historische Projekte vertont. Es ist eines dieser Werkzeuge, mit denen man innerhalb von fünf Minuten einen Track erstellt, der klingt, als hätte man einen echten Lautenisten im Studio gehabt.

Firma: Sonuscore


KiloHearts - 3-Band EQ

KiloHearts - Nonlinear Filter