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Moog - MF-105 MuRF

Moog MF 105 MuRF

Der Moog MF-105 MuRF (Multiple Resonance Filter Array) ist wohl das ungewöhnlichste Pedal der Moogerfooger-Serie. Es ist kein klassisches Filter, sondern eine Mischung aus einem 8-Band-Grafik-Equalizer und einem Sequenzer.

Das „MuRF“ im Namen steht für die Art und Weise, wie es Klänge bearbeitet: Es zerlegt das Signal in acht Frequenzbänder und steuert deren Lautstärke über rhythmische Muster (Animationen).

Die Funktionsweise: Animation statt Statik

Optisch erinnert der MuRF mit seinen acht Schiebereglern an einen Equalizer. Der Clou ist jedoch das Animation-Modul:

  • Die Filter: Jedes der acht Bänder ist ein resonanter Bandpass-Filter. Die Schieberegler bestimmen nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Intensität der Resonanz in diesem Bereich.
  • Die Patterns: Über einen Drehschalter wählst du aus 24 vordefinierten Mustern (Patterns) aus. Diese Muster steuern, in welcher rhythmischen Abfolge die einzelnen Filterbänder „aufleuchten“ (geöffnet werden).
  • Envelope: Mit dem Envelope-Regler bestimmst du die Form der Lautstärkemodulation – von perkussiven, harten Klicks bis hin zu sanft ein- und ausblendenden Flächen.

Die drei Versionen

Es gibt drei Hardware-Varianten des MuRF, die sich in ihrem Frequenzfokus unterscheiden:

  1. MF-105 (Standard): Optimiert für Gitarre und mittlere Frequenzen (200 Hz bis 3,4 kHz).
  2. MF-105B (Bass MuRF): Speziell für Bassisten und tiefe Synthesizer-Sounds entwickelt. Das unterste Band ist hier ein Tiefpassfilter (110 Hz), die anderen sieben Bänder decken den Bereich bis 1,8 kHz ab.
  3. MF-105M (MIDI MuRF): Die ultimative Version. Sie vereint die Frequenzbereiche von Standard und Bass (umschaltbar) und bietet volle MIDI-Synchronisation. Zudem lassen sich mit einer Software eigene Patterns erstellen.

Besondere Features

  • Stereo-Breite: Wenn beide Ausgänge genutzt werden, schickt der MuRF die ungeraden Filter (1, 3, 5, 7) nach links und die geraden (2, 4, 6, 8) nach rechts. Das erzeugt einen extrem weiten, wirbelnden Raumeffekt.
  • Tap Tempo: Du kannst den Rhythmus der Animation per Fußtaster direkt an das Songtempo anpassen.
  • Drive: Wie bei allen Moogerfoogern sorgt der interne Preamp für eine kräftige, analoge Sättigung.

Wie klingt das?

Der MuRF kann statische Klänge (wie einen langen Synthesizer-Akkord oder eine einfache Gitarren-Note) in komplexe rhythmische Sequenzen verwandeln.

  • Techno/Elektronik: Erzeugt perkussive „Bubbles“ und rhythmische Filter-Grooves.
  • Ambient: Schwebende, sich ständig verändernde Texturen.
  • Gitarre: Klingt oft wie eine Mischung aus Sequenzer-Wah, Tremolo und einem sehr rhythmischen Phaser.

Kurz gesagt: Der MuRF ist das Tool, wenn du aus einem langweiligen Sound etwas völlig Neues, Rhythmisches und Organisches machen willst.

Firma: Moog


Output - Movement

Steinberg - HALion Symphonic Orchestra

Moog - MF-105 MuRF

Moog - MF-107 Freqbox

Universal Audio - Manley Massive Passive EQ

Universal Audio - Ocean Way Studios

Universal Audio - Precision Buss Compressor

Vienna Symphonic Library - Bass Clarinet

Vienna Symphonic Library - Vienna Dimension Brass II

Vienna Symphonic Library - Cimbasso

Sonnox - Oxford DeNoiser

Eventide - TriceraChorus

Tone Empire - Loc-Ness

INA GRM - GRM Tools - Creative

Harrison Consoles - 32C Vocal Intensity Processor

KiloHearts - 3-Band EQ

KiloHearts - Distortion

Brainworx - bx_dynEQ

Softube - Marshall Silver Jubilee 2555

Waves - NLS Non-Linear Summer

Waves - Manny Marroquin EQ

Waves - Scheps 73

Waves - The Kings Microphones

Waves - L2 Ultramaximizer

Waves - X-Click

Best Service - Titan 2

Sample Logic - Drum Fury

Air Music Technology - Air Delay Pro

Roland Music - RD 2000

Roland Music - Juno 106

FabFilter - Pro-C 2

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