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Waves Sampler CR 8

Der Waves CR8 Creative Sampler ist die perfekte Ergänzung zum oben beschriebenen COSMOS. Während COSMOS deine Samples findet, ist der CR8 das Werkzeug, um sie in spielbare, kreative Instrumente zu verwandeln.

Waves hat diesen Sampler so konzipiert, dass er extrem schnell zu bedienen ist und technisches Wissen (wie das manuelle Anpassen von Tonhöhen) durch clevere Algorithmen ersetzt.

1. Die Kern-Features

Der CR8 hebt sich durch einige intelligente Funktionen von Standard-Samplern ab:

  • 8 Sample-Layer: Du kannst bis zu acht verschiedene Samples übereinanderlegen und mischen (Layern), um massive Sounds zu erzeugen.
  • Intelligente Tonhöhen-Erkennung: Sobald du ein Sample hineinziehst, erkennt der CR8 automatisch die Grundnote und passt sie an dein Keyboard an.
  • BPM-Sync: Samples werden automatisch auf das Tempo deiner DAW gestreckt oder gestaucht, ohne die Tonhöhe zu verändern.
  • 5 Algorithmen: Du kannst wählen, wie das Sample bearbeitet werden soll (z. B. Voice für Vocals, Beats für Percussion oder Melodic für Instrumente), um eine maximale Klangqualität beim Dehnen der Zeit zu erhalten.

2. Kreative Modulation

Hier wird der CR8 zum Synthesizer:

  • Drag-and-Drop Modulation: Er besitzt vier LFOs/Sequenzer und vier Hüllkurven (Envelopes), die du einfach per Maus auf fast jeden Parameter ziehen kannst.
  • Freeze-Funktion: Du kannst einen winzigen Teil eines Samples "einfrieren" und als Loop abspielen lassen, was zu Pad-artigen Texturen führt.
  • Eigener Filter & Drive: Jeder Layer hat ein eigenes Filter, um den Sound zu formen.

3. Die COSMOS-Integration

Der größte Workflow-Vorteil ist der Button direkt im Interface des CR8, der COSMOS öffnet.

  • Du suchst in COSMOS nach einem Sound, hörst ihn vor und ziehst ihn direkt in den CR8.
  • Da beide Tools dieselbe "Sprache" sprechen, sind Tonhöhe und Tempo sofort perfekt eingestellt.

Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteil Nachteil
Workflow: Extrem schnelles Erstellen von Instrumenten aus "rohen" Samples. Keine Multisamples: Er ist nicht dafür gedacht, gigantische Libraries wie Kontakt zu ersetzen (kein Round-Robin pro Taste).
Vielseitigkeit: Kann als einfacher Drum-Trigger oder als komplexer Synth genutzt werden. Interface: Kann bei 8 Layern und vielen Modulationen etwas unübersichtlich werden.
Kreativ-Faktor: Das Morphing und Dehnen von Samples klingt sehr modern.

Fazit: Für wen ist der CR8?

Der CR8 ist ideal für Beatmaker und Sounddesigner, die:

  1. Viel mit Vocal-Chops arbeiten.
  2. Eigene Drum-Sounds layern wollen (z. B. eine akustische Snare mit einem digitalen Impact mischen).
  3. Samples so weit verbiegen wollen, dass sie wie ein völlig neues Instrument klingen.

Er ist ein sehr moderner, "schlauer" Sampler, der die technischen Hürden minimiert, damit du dich auf das Kreative konzentrieren kannst.

Firma: Waves


Waves Electric Grand 80 Piano

Das Waves Electric Grand 80 ist eine originalgetreue Emulation des legendären Yamaha CP-80. Dieses Instrument war in den 80er Jahren der Standard für tourende Musiker, da es ein echtes Klaviergefühl bot, aber wesentlich kompakter und robuster als ein Konzertflügel war.

Sein Klang hat die Pop- und Rockgeschichte geprägt – man hört es prominent bei Künstlern wie Peter Gabriel, U2, George Duke oder in unzähligen 80s-Balladen.

1. Der spezielle Klangcharakter

Anders als ein normales Klavier oder ein Rhodes hat das CP-80 einen ganz eigenen „hybriden“ Sound:

  • Echte Saiten: Im Inneren befinden sich echte Saiten und Hämmer, aber kein Resonanzboden. Der Ton wird über Tonabnehmer (Piezo-Pickups) abgenommen.
  • Perkussiv & Klar: Der Klang ist sehr drahtig, knackig und setzt sich im Mix extrem gut durch. Er hat weniger Wärme als ein Flügel, dafür aber mehr „Biss“.
  • Verstimmung: Charakteristisch für das Original war die leichte Inharmonizität in den tiefen Lagen, die Waves in diesem Plugin perfekt eingefangen hat.

2. Die Features des Plugins

Waves hat das Instrument mit modernen Funktionen ausgestattet, um es flexibler zu machen:

  • Effekt-Sektion: Integrierter Chorus (essentiell für den typischen 80er-Sound), Phaser, Delay und Reverb.
  • Mix-Kontrolle: Du kannst zwischen dem Sound der Pickups und dem mechanischen Geräusch der Hämmer mischen, um die Realistik zu erhöhen.
  • Tone-Shaping: Ein 5-Band-EQ hilft dabei, das Piano entweder dünn und funkig oder fett und tragend einzustellen.
  • Velocity-Kurve: Du kannst anpassen, wie sensibel das Plugin auf deinen Anschlag am Keyboard reagiert.

3. Einsatzgebiete

Genre Warum das Electric Grand 80?
80s Retro / Pop Für den authentischen Vibe von Klassikern wie „Red Rain“ oder „Every Little Thing She Does Is Magic“.
Modern Indie / Rock Wenn ein normales Klavier zu brav und ein Rhodes zu weich klingt.
Gospel / Soul Perfekt für treibende Rhythmen und durchsetzungsfähige Akkorde.

Fazit: Warum Waves Electric Grand 80?

Es gibt viele Klavier-Plugins, aber nur wenige widmen sich so detailliert diesem speziellen Nischen-Klassiker. Waves hat hier ein Instrument geschaffen, das:

  1. CPU-schonend ist (im Vergleich zu riesigen Sample-Libraries).
  2. Sofort einsatzbereit klingt, ohne dass man viel EQing betreiben muss.
  3. Den Nostalgie-Faktor perfekt bedient.

Es ist die ideale Wahl, wenn du diesen glasklaren, fast schon metallischen Klaviersound suchst, der den Übergang von analoger zu digitaler Ära so perfekt definiert hat.

Firma: Waves


element2

Element 2.0 ist ein virtueller Analog-Synthesizer mit umfangreichen Wavetable- und Subtractive-Synthese-Möglichkeiten. Er kombiniert klassische Analog-Sounds mit moderner Synthese-Technologie und bietet intuitive Modulationsoptionen. Ideal für die Erstellung von Lead-Sounds, Bässen und atmosphärischen Pads.

Waves Element 2.0 ist die konsequente Weiterentwicklung des ersten Synthesizers von Waves. Es handelt sich um einen virtuell-analogen Synthesizer, der darauf ausgelegt ist, den warmen, kräftigen Klang klassischer Hardware-Legenden in die digitale Welt zu übertragen, ohne dabei die CPU unnötig zu belasten.

Während der Vorgänger (Element 1) bereits sehr beliebt war, bietet die Version 2.0 eine deutlich verbesserte Sound-Engine und eine modernere Bedienoberfläche.

1. Die "Virtual Voltage" Technologie

Das Herzstück von Element 2.0 ist eine verbesserte Emulations-Technologie.

  • Analoge Nuancen: Waves hat hier stark daran gearbeitet, das Verhalten von echten Schaltkreisen nachzubilden. Das Ergebnis sind Oszillatoren, die "lebendiger" klingen und Filter, die bei hoher Resonanz organisch in die Sättigung gehen.
  • Zero-Latency-Feedback-Filter: Das Filterdesign sorgt dafür, dass auch bei extremen Modulationen keine digitalen Artefakte entstehen, was besonders bei schnellen Filterfahrten wichtig ist.

2. Aufbau und Funktionen

Element 2.0 ist klassisch aufgebaut, was ihn extrem intuitiv macht:

  • Oszillatoren: Zwei Haupt-Oszillatoren plus ein Sub-Oszillator, Noise-Generator und ein Ring-Modulator.
  • Effekt-Sektion: Integriert sind Chorus, Delay, Reverb, Distortion und ein eigener EQ. Das Besondere: Die Effekte sind Teil des Signalwegs und können moduliert werden.
  • Arpeggiator & Sequenzer: Ein sehr flexibler 16-Step-Sequenzer, der sowohl als klassischer Arp als auch zur Modulation von Parametern genutzt werden kann.
  • Unisono-Modus: Ermöglicht extrem breite Sounds durch das Schichten von bis zu 8 Stimmen.

3. Workflow-Verbesserungen in Version 2.0

Im Vergleich zur ersten Version gibt es entscheidende Neuerungen:

  • High-Definition-Engine: Der Klang ist insgesamt "runder" und weniger digital-spitz.
  • Einfachheit: Alles befindet sich auf einer einzigen Oberfläche. Es gibt kein Umschalten zwischen Fenstern, was den Workflow extrem beschleunigt.
  • Ressourcen-Management: Trotz des besseren Klangs ist Element 2.0 so optimiert, dass man problemlos dutzende Instanzen in einem Projekt öffnen kann.

Vergleich: Element 2.0 vs. Andere Synths

Aspekt Waves Element 2.0 Serum / Vital
Synthese-Art Virtuell-Analog Wavetable
Klangcharakter Warm, druckvoll, "vintage" Sauber, digital, komplex
Bedienung Ein-Fenster-Layout (sehr einfach) Viele Untermenüs & Visuals
Ideal für... Bässe, klassische Leads, Pads Komplexe, bewegte Texturen

Fazit: Für wen ist Element 2.0?

Element 2.0 ist der perfekte "Brot-und-Butter"-Synthesizer. Er versucht nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern liefert solide, amtliche Analog-Sounds mit minimalem Aufwand. Er ist ideal für:

  1. Einsteiger, die die Grundlagen der Synthese an einer klaren Oberfläche lernen wollen.
  2. Produzenten, die schnell klassische Synthesizer-Sounds (Moog-style Bässe, Juno-style Pads) benötigen.
  3. Musiker, die ein zuverlässiges Arbeitstier suchen, das den Rechner nicht ausbremst.

Firma: Waves


codex

Codex ist ein virtueller Wavetable-Synthesizer mit klassischem Konzept, zwei Oszillatoren und Multimode-Filter. Er bietet drei Hüllkurven, vier LFOs, einen Arpeggiator und 16-Step-Sequenzer für komplexe Modulationen. Die umfangreiche Effektsektion macht ihn zu einem vollständigen Produktionswerkzeug.

Waves Codex ist ein moderner, granularer Wavetable-Synthesizer, der darauf ausgelegt ist, komplexe, sich ständig entwickelnde Texturen und Sounds zu erzeugen. Während viele Wavetable-Synths versuchen, wie Hardware-Klassiker zu klingen, setzt Codex auf ein sehr klares, digitales und extrem flexibles Design.

Hier sind die Details zu diesem „Power-Synth“ von Waves:

1. Die Engine: Wavetables & Grain-Control

Das Besondere an Codex ist die Art und Weise, wie er mit Wellenformen umgeht:

  • Scanning-Technologie: Du kannst fließend durch die Wavetables wandern. Codex nutzt eine fortschrittliche Technologie, die sicherstellt, dass die Übergänge zwischen den Wellenformen sehr sauber klingen, ohne unerwünschte Klicks oder Artefakte.
  • Eigene Samples: Du kannst eigene Audio-Dateien (WAV oder AIFF) per Drag-and-Drop importieren. Codex wandelt diese in Wavetables um, was ihn zu einem mächtigen Werkzeug für individuelles Sounddesign macht.
  • Granular-ähnliche Bearbeitung: Über Parameter wie Resonance und Format lässt sich der Charakter der Wellenform drastisch verbiegen, was oft an Granular-Synthese erinnert.

2. Aufbau und Modulation

Codex ist trotz seiner Tiefe sehr logisch aufgebaut:

  • Oszillatoren: Zwei primäre Wavetable-Oszillatoren plus ein Sub-Oszillator.
  • Modulations-Matrix: Eine sehr übersichtliche Matrix erlaubt es, fast jeden Parameter (LFOs, Envelopes, Mod-Wheel) flexibel zuzuweisen.
  • Arpeggiator/Sequenzer: Ein integrierter 16-Step-Sequenzer ermöglicht komplexe rhythmische Figuren, die direkt mit den Wavetable-Bewegungen synchronisiert werden können.
  • Unisono-Modus: Mit der "Unison"-Funktion lassen sich extrem breite und fette Sounds erzeugen, indem mehrere Stimmen leicht gegeneinander verstimmt werden.

3. Klangcharakter

  • Modern & Digital: Codex klingt nicht "analog-warm" im klassischen Sinne. Sein Sound ist eher crisp, definiert und futuristisch.
  • Vielseitigkeit: Er glänzt besonders bei atmosphärischen Pads, aggressiven EDM-Leads und metallischen Bässen. Durch den Sample-Import eignet er sich auch hervorragend für cineastische Soundeffekte.

Vergleich: Waves Codex vs. Konkurrenten

Feature Waves Codex Xfer Serum / Vital
Fokus Kompaktes Design, schnelle Ergebnisse Tiefgehendes, visuelles Wavetable-Editing
CPU-Last Sehr effizient optimiert Kann bei vielen Stimmen hungrig sein
Workflow Klassisch, Matrix-basiert Modern, Drag-and-Drop Visuals
Besonderheit Exzellenter Sample-to-Wavetable Algorithmus Enorme Community-Library

Fazit: Für wen ist Codex?

Waves Codex ist die richtige Wahl für Produzenten, die:

  1. Einen effizienten Wavetable-Synth suchen, der den Rechner nicht in die Knie zwingt.
  2. Eigene Audio-Aufnahmen in spielbare Synthesizer-Klänge verwandeln möchten.
  3. Sounds für moderne elektronische Musik oder Sci-Fi-Soundtracks benötigen, die klar und durchsetzungsfähig sind.

Er ist oft Teil der großen Waves-Bundles (wie Mercury oder Horizon), kann aber auch einzeln erworben werden und ist ein hervorragender "Allrounder" für alles, was sich bewegen und morphen soll.

Firma: Waves