Native-Instruments - Abbey Road 60s Drummer
- Category: Drums und Percussion
- Hits: 1005

Da du nach dem Abbey Road 60s Drummer gefragt hast, ergänze ich hier noch ein paar spezifische Details, die dieses Instrument von den anderen Jahrzehnten der Serie abheben:
Der „Beatles“-Faktor
Obwohl Native Instruments aus Lizenzgründen die Namen der Künstler nicht direkt nennt, ist dieses Plugin die erste Wahl, wenn du den Sound von Ringo Starr oder The Who suchst.
- Das Late 60s Kit (Ludwig) klingt mit der optionalen Dämpfung („Tea Towels“) exakt nach der Abbey Road-Ära (z. B. „Come Together“).
- Das Early 60s Kit (Gretsch) fängt den „Jangle“-Pop und Beat-Sound der frühen 60er perfekt ein.
Besonderheiten im Mix
- Glyn Johns Technik: Die Library bietet die Möglichkeit, das Schlagzeug-Setup mit der berühmten Drei-Mikrofon-Technik von Glyn Johns (bekannt für Led Zeppelin und die Stones) abzumischen, was einen sehr räumlichen und natürlichen Sound liefert.
- Sättigung: Die Aufnahmen wurden über die legendären REDD.17 und REDD.37 Röhrenmischpulte der Abbey Road Studios gefahren, was den Samples eine subtile, warme harmonische Verzerrung verleiht.
Vergleich zum 50s Drummer
- 50s: Klingt „kleiner“, jazziger und sehr trocken. Die Bassdrum ist oft eher ein dumpfer „Thud“.
- 60s: Klingt „breiter“, aggressiver und hat deutlich mehr Bass-Anteil. Die Snare-Drums haben den typischen „Ring“ und „Pop“ der Rock-Geschichte.
In Kurzform
| Vorteil | Nachteil |
| Unglaublich authentischer Charakter. | Nicht so vielseitig für modernen Metal oder EDM. |
| Fantastische MIDI-Grooves inklusive. | Die Ladezeiten können bei älteren Festplatten lang sein. |
| Perfekte Integration in Komplete Kontrol. | Die GUI (Benutzeroberfläche) ist etwas in die Jahre gekommen. |
Firma: Native-Instruments


