Musik-Instrumente von Tracktion

Interessante Sounds mit außergewöhnlichen Akzenten

Tracktion Waverazor

MOK Waverazor ist ein futuristischer, futuristisch anmutender Synthesizer, der eine völlig neue Form der Synthese eingeführt hat: Patented Oscillator Slicing. Er wurde von Media Overkill (MOK) entwickelt, einem Team aus ehemaligen Entwicklern von Alesis und Akai (die unter anderem am Andromeda und Fusion gearbeitet haben).

Wenn du den Sound von morgen suchst, der mit traditionellen Syntheseformen bricht, ist der Waverazor das richtige Werkzeug.

1. Das Herzstück: Oscillator Slicing

Im Gegensatz zu einem Standard-Oszillator, der eine einzelne Wellenform abspielt, zerteilt Waverazor Wellenformen in vertikale „Slices“.

  • Kombinatorik: Du kannst in einen einzigen Ozyillator-Zyklus verschiedene Wellenformen hineinschneiden. Zum Beispiel: Der Anfang der Welle ist ein Sinus, die Mitte ein Sägezahn und das Ende ein Rauschen.
  • Multi-Sync: Jeder dieser Slices kann individuell in Pitch, Volume und Phase moduliert werden. Dadurch entstehen Klänge, die extrem aggressiv, metallisch oder organisch verzerrt klingen können.

2. Das Interface und die Bedienung

Das Design von Waverazor ist ebenso radikal wie sein Klang – es erinnert an eine Cyberpunk-Konsole oder ein außerirdisches Cockpit.

  • Zentrales X/Y-Pad: Das kreisförmige Interface in der Mitte ermöglicht es, komplexe Modulations-Morphings mit einer Handbewegung zu steuern.
  • Echtzeit-Visualisierung: Du siehst genau, wie die Wellenform durch die Slices deformiert wird, was beim Sounddesign extrem hilfreich ist.
  • Performance-Fokus: Mit den Makro-Reglern lassen sich hunderte von Parametern gleichzeitig steuern, was den Synth ideal für Live-Performances oder dynamische Automationskurven macht.

3. Technische Features

Feature Details
Synthese Patentiertes Oscillator Slicing
Oszillatoren Bis zu 3 Oszillatoren mit jeweils bis zu 16 Slices
Filter 2 Multimode-Filter mit verschiedenen Charakteristiken
Effekte Integrierte Distortion-, Delay- und Reverb-Einheiten
Plattform VST, AU, AAX (Win/Mac)

Warum MOK Waverazor wählen?

  • Einzigartigkeit: Er klingt nicht nach "schon wieder ein Moog-Klon". Der Sound ist schneidend, digital (im besten Sinne), rau und voller Obertöne.
  • Sounddesign für Sci-Fi: Er ist eine Geheimwaffe für Filmkomponisten und Sounddesigner, die "Aliens-Sounds", futuristische Motoren oder glitchige Texturen benötigen.
  • Aggressivität: Für Genres wie Industrial, Hardcore-Techno oder experimentelle Elektronik bietet er eine harmonische Verzerrung, die kein anderes Plugin so reproduzieren kann.

Ein kleiner "Wermutstropfen"

Waverazor ist kein Einsteiger-Synth. Die Bedienung und das Verständnis dafür, wie die Slices den Klang beeinflussen, erfordern Einarbeitungszeit. Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit Sounds belohnt, die aus der Masse an Standard-Plugins herausstechen.

Fazit: Der Waverazor ist die Wahl für Klangforscher, die an die Grenzen der digitalen Klangsynthese gehen wollen. Er ist das klangliche Äquivalent zu einem chirurgischen Laser: extrem präzise, aber auch in der Lage, massive Zerstörung im Frequenzspektrum anzurichten.

Firma: MOK


MOK Miniraze

MOK Miniraze ist der kompaktere, aber nicht weniger charakterstarke Bruder des Waverazor. Während der Waverazor wie ein komplexes Raumschiff-Cockpit wirkt, ist der Miniraze darauf ausgelegt, die innovative Wave-Slicing-Synthese in einem zugänglicheren, fast schon "virtuell-analogen" Layout anzubieten.

Er ist die perfekte Wahl, wenn du den schneidenden, modernen MOK-Sound suchst, aber einen schnelleren Workflow bevorzugst.

1. Das Konzept: Slicing trifft auf Einfachheit

Miniraze nutzt dieselbe patentierte Technologie wie der Waverazor, bricht sie aber auf eine Struktur herunter, die an klassische Subtraktive Synthesizer erinnert.

  • Wave-Slicing Engine: Du kannst Wellenformen in Segmente unterteilen und diese bearbeiten. Das Ergebnis sind Klänge, die sich ständig bewegen und Texturen aufweisen, die mit Standard-Oszillatoren unmöglich wären.
  • Ein-Seiten-Design: Fast alle wichtigen Parameter sind auf einer einzigen Oberfläche untergebracht. Das macht das Sounddesign deutlich intuitiver als beim großen Bruder.

2. Besondere Features

  • Analog-Style Filter: Miniraze bietet 19 verschiedene Filtertypen, darunter klassische Low-Pass-Filter, aber auch exotischere Modelle, die perfekt mit den obertonreichen Slicing-Oszillatoren harmonieren.
  • Bob Moog Tribute: Ein Teil der Einnahmen des Plugins geht an die Bob Moog Foundation, was sich auch im Design widerspiegelt, das eine Brücke zwischen futuristischer Digitaltechnik und klassischer Synthesizer-Philosophie schlägt.
  • Arpeggiator: Ein sehr flexibler Arpeggiator, der rhythmische Patterns ermöglicht, die durch die Slicing-Engine besonders organisch und lebendig wirken.
  • Effekte: Integrierte Effekte wie Chorus, Delay und Distortion runden den Sound ab.

3. Technische Übersicht

Feature Details
Synthese Wave-Slicing (Patentiert von MOK)
Interface Stromlinienförmiges "Single-Panel" Design
Plattform VST, AU, AAX (Windows & Mac)
Sound-Charakter Von warmen Analog-Pads bis hin zu aggressiven Digital-Leads

Warum Miniraze statt Waverazor?

  • Lernkurve: Wenn dir der Waverazor zu einschüchternd oder visuell zu überladen ist, bietet Miniraze den idealen Einstieg.
  • Workflow: Er eignet sich besser für das schnelle Erstellen von Patches während einer Produktion.
  • Vielseitigkeit: Trotz der Slicing-Engine kann Miniraze auch überraschend "zahm" und klassisch klingen, was ihn zu einem besseren Allrounder für verschiedene Genres macht.

Fazit

Miniraze ist ein moderner Klassiker. Er nimmt eine der aufregendsten neuen Syntheseformen der letzten Jahre und steckt sie in ein Gehäuse, das jeder Musiker sofort versteht. Er liefert Sounds, die gleichzeitig vertraut und völlig neuartig klingen – ideal für Producer, die ihrer Musik eine individuelle, digitale Kante verleihen wollen.

Erweiterungen:

Firma: MOK