Musik-Instrumente von Ugritone

Metall-Sound für das Studio-Equipment

SONiVOX - Big Bang Cinematic

SONiVOX Big Bang Cinematic

SONiVOX Big Bang Cinematic Percussion ist eine Sample-Library, die speziell dafür entwickelt wurde, den wuchtigen und epischen Schlagzeug-Sound moderner Film-Soundtracks (denken wir an Hans Zimmer oder „Mad Max“) in den Computer zu bringen.

Hier sind die Details zu diesem virtuellen Instrument:

1. Der Sound: Kraftvoll und Groß

Im Gegensatz zu Atsia Percussion, das auf authentische Weltmusik setzt, geht es hier um pure Durchschlagskraft:

  • Inhalt: Über 200 Patches mit orchestralen Basstrommeln (Gran Cassa), Taikos, Pauken, riesigen Ensembles und metallischen Percussions.
  • Realismus: Jedes Instrument wurde mit mehreren Velocity-Layern (Anschlagstärken) und „Round Robin“-Samples (mehrere Aufnahmen desselben Schlags) aufgenommen, damit es bei schnellen Wiederholungen nicht nach „Maschinengewehr“ klingt.
  • 15 GB Content: Für eine Library dieser Preisklasse bietet sie eine enorme Menge an hochwertigem Audiomaterial.

2. Die „Intelligent Rhythm Control“ (IRC)

Das markanteste Feature von Big Bang ist die IRC-Technologie. Sie wirkt wie eine Echtzeit-Quantisierung:

  • Wenn du live einspielst, korrigiert die Software deine Schläge automatisch so, dass sie perfekt im Takt deiner DAW landen.
  • Das ist besonders für Keyboarder hilfreich, die keine gelernten Schlagzeuger sind, aber komplexe rhythmische Muster einspielen wollen.

3. Kreative Werkzeuge

  • Note Repeat: Hältst du eine Taste gedrückt, wiederholt das Plugin den Schlag automatisch in einem einstellbaren Tempo (z. B. 1/16 oder 1/32 Noten) – ideal für spannungsgeladene Build-ups.
  • Bearbeitung: Es gibt eine Amp- und Filter-Sektion mit 5-stufigen Hüllkurven, um die Drums knackiger oder dumpfer zu machen, sowie integrierte Delays und EQ-Routing auf 8 Stereo-Ausgänge.

Aktueller Stand & Kaufberatung (2026)

Auch bei Big Bang Cinematic Percussion gelten die typischen SONiVOX-Einschränkungen der letzten Jahre:

  • Veraltete Engine: Das Plugin wurde seit Jahren nicht grundlegend modernisiert. Das Interface (GUI) ist nicht skalierbar und wirkt auf 4K-Monitoren sehr klein. Ein bekannter Workaround für Stabilitätsprobleme ist es, das Interface nach dem Laden eines Sounds zu schließen.
  • Kompatibilität:
    • Windows 11: Läuft meist stabil als VST oder AAX.
    • macOS: Offiziell wird macOS nur bis Version 13 (Ventura) unterstützt. Auf den aktuellen Systemen Sonoma (14) und Sequoia (15) sowie auf M1/M2/M3-Chips gibt es häufig Probleme. Es ist keine native Apple-Silicon-Unterstützung vorhanden (nur Rosetta 2).

Fazit: Wenn du unter Windows arbeitest und für ganz kleines Geld „Blockbuster-Drums“ suchst, ist Big Bang Cinematic Percussion ein echter Preis-Leistungs-Knaller. Es klingt massiv und lässt sich dank IRC sehr einfach bedienen. Profis auf dem Mac greifen heute jedoch eher zu moderneren (aber deutlich teureren) Alternativen wie Damage 2 von Heavyocity oder Action Strikes von Native Instruments.

Firma: Sonivox


Steinberg - HALion Symphonic Orchestra

Moog - MF-103 12-Stage Phaser

Universal Audio - Capitol Mastering Compressor

Universal Audio - Empirical Labs EL8 Distressor

Universal Audio - Precision Limiter

Unfiltered Audio - Lion

Solid State Logic - XL 9000 K for Console 1

Rigid Audio - Sore

SONiVOX - Big Bang Cinematic

Synapse Audio Software - The Legend

Arturia - Augmented Grand Piano

Cinesamples - Dulcimer & Zither

Xils-Lab - Syn`X