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Vienna Symphonic Library - Triple Horn

Vienna Symphonic Library Triple Horn

Das Triple Horn (Tripelhorn) der Vienna Symphonic Library ist die technologisch fortschrittlichste Variante des Waldhorns. Während das Standard-Doppelhorn zwischen einer F- und einer B-Stimmung wechselt, besitzt das Tripelhorn eine zusätzliche, dritte Sektion in Hoch-F (oder Hoch-Es).

VSL hat dieses Instrument eingefangen, um Komponisten und Arrangeuren die ultimative Sicherheit und Brillanz im extrem hohen Register zu bieten, ohne den vollen, warmen Klang der tiefen Lagen zu opfern.

1. Der Klangcharakter: Souveränität in allen Lagen

Das Tripelhorn vereint drei Instrumente in einem, was sich in einem enormen Klangspektrum widerspiegelt:

  • Die hohen Lagen: Durch die Hoch-F-Stimmung klingen Töne in der Extremhöhe (über dem geschriebenen C6) wesentlich sicherer, klarer und weniger „gepresst“ als auf einem normalen Horn.
  • Die Mittellage: Hier behält es den klassischen, edlen Charakter des B-Horns bei – ideal für die typischen orchestralen Hornthemen.
  • Die Tiefe: Dank der F-Sektion liefert es nach wie vor die warme, butterweiche Fülle, die man für harmonische Polster benötigt.
  • Präzision: Da das Instrument darauf ausgelegt ist, Kiekser in der Höhe zu minimieren, klingen auch die VSL-Samples in den Spitzen extrem sauber und fokussiert.

2. Einsatzgebiete

  • Hochvirtuose Soli: Unverzichtbar für moderne Kompositionen oder Barock-Interpretationen, die sich ständig im oberen Register bewegen.
  • Filmmusik: Wenn heroische Themen in sehr hohe Lagen transponiert werden, um über dem restlichen Blech zu strahlen, liefert das Tripelhorn die nötige Brillanz.
  • Anspruchsvolle Kammermusik: Überall dort, wo extreme Wendigkeit und klangliche Flexibilität über den gesamten Tonumfang gefragt sind.

3. Artikulationen: Agilität und Glanz

VSL hat die technische Überlegenheit des Tripelhorns in eine Vielzahl von Spielweisen übersetzt:

  • Performance Legato: Die Übergänge sind besonders in den hohen Lagen bemerkenswert flüssig. Das typische „Einrasten“ der Töne wirkt sehr natürlich und präzise.
  • Staccato & Marcato: In der hohen Lage haben diese Artikulationen einen fast trompetenartigen Glanz, behalten aber die typische Rundheit des Horns bei.
  • Sforzato: Perfekt für strahlende Akzente, die sich mühelos gegen ein dichtes Orchester-Tutti durchsetzen.
  • Gestoppt (Stopped): Auch beim Tripelhorn verfügbar, was in der hohen Lage einen sehr feinen, fast flirrenden metallischen Effekt erzeugt.

4. Integration: VI Series & Synchronized

  • VI Series (Silent Stage): Die trockenen Aufnahmen ermöglichen es, das Instrument mit MIR Pro perfekt zu positionieren. Man kann die Abstrahlcharakteristik so einstellen, dass der Klang – wie beim echten Horn – erst durch die Reflexion an den Wänden seine volle Magie entfaltet.
  • Synchronized Triple Horn: Für den Synchron Player optimiert. Hier ist das Instrument bereits in die Akustik der Synchron Stage Vienna eingebettet. Die natürliche Räumlichkeit hilft dabei, die Brillanz der hohen Frequenzen organisch abzurunden.

5. Technische Übersicht

Merkmal Details
Bauweise Tripel-Kombinationshorn (F/B/Hoch-F)
Klangbild Extrem sicher in der Höhe, brillant, dennoch warm
Besonderheit Größtmöglicher Tonumfang bei maximaler Präzision
Empfehlung Die beste Wahl für anspruchsvolle Soli im hohen Register


Fazit:
Das VSL Triple Horn ist das Präzisionsinstrument unter den Hörnern. Es bietet die Sicherheit und den Glanz der hohen Lage, ohne die Seele und die Wärme des traditionellen Waldhorns zu verlieren. Es ist das ideale Werkzeug für alle, die über die Standard-Grenzen des Blechsatzes hinausgehen wollen.

Nie war eine Orchester-Library so [...], nie gab es so viele, qualitativ höchstwertige Samples in Verbindung mit einem intelligent gemachten Sampleplayer. Gerade letzterer stellt nicht nur für alle Computer-Orchestratoren einen großen Sprung nach vorne dar, sondern er festigt auch die Positionierung von VSL als Speerspitze technischer Innovation gepaart mit orchestraler Authentizität gegenüber der Konkurrenz. 
Martin Gerke, Sound & Recording, März 2007

I have both the Vienna Instruments brass libraries and I find them to be really incredible. The sheer number of articulations plus the multiple speed legatos and repetitions are just a joy to work with. Really outstanding sound quality and sample performers as well. Can't say enough good things about the VI brass.
Cheers, Art
posted in the Vienna’s user forum, January 2007

It’s fair to say that Vienna Instruments are pushing the boundaries of how sampled instruments sound and play. Offering unprecedented control over articulations and expression, VSL’s Vienna Instruments afford professional composers and mockup masters with one of the most comprehensive and sophisticated instruments on the market. The recording quality is uniformly excellent, the performances are consistently superb, and the range of articulations is exhaustively comprehensive.
John Krogh, Keyboard, August 2006

I simply couldn’t believe that a handful of people beavering away had come up with such a slick user interface that even a software dunce such as myself hardly needed to glance at the manual. In a nutshell, Vienna Instruments take VSL’s trademark crisp sound to a new level. Rarely have I encountered such a complex, powerful tool that’s so instantly accessible, transparent and quick to use. For once, an instrument interface feels like something that wasn’t designed by a committee, but by a group of like-minded musicians and composers who understand what we want.
VI Second Opinions –  Hilgrove Kenrick, Sound on Sound, July 2006

Es ist schon unglaublich, wie VSL es geschafft hat, eine Bedienoberfläche auf die Beine zu stellen, welche im Grunde die Quadratur des Kreises vollführt: eine unfassbare Fülle von Möglichkeiten UND ergonomische Simplizität. Ein weiteres kleines Wunder ist die Velocity-X-Fade-Funktion, welche beliebige Multi-Layer-Patches (also mit mehreren gesampelten Dynamikstufen) mit einem Klick in Multi-Layer Crossfade-Patches verwandelt. Maximale Rauschfreiheit, große Dynamik, gute Balance, klangliche Konsistenz und ein perfektes Mapping sind nur einige Stichworte zu einem nahezu konkurrenzlosen Sample-Pool und dessen professioneller Aufbereitung in 24 Bit/44,1 kHz. Die Sample-Engine toppt mit einer Fülle von innovativen Konzepten selbst die geheimsten Wünsche ausgefuchster Power-User. Die Messlatte für Orchester-Samples hat VSL jedenfalls mal wieder ganz hoch gehängt. Um diese zu toppen, nützen der Konkurrenz weder Geld noch gute Ideen, hier hilft nur eins: noch ein Wunder. Oder besser gleich zwei.
Roman Beilharz, PC & Musik, Aug./Sept. 2006

Sometimes it’s hard to believe that you’re actually playing what you hear – the transitions are that smooth. Nothing else can do that. [The player’s] interface is very clear, and it takes no time to learn your way around it. I was able to load 1.745 GB of samples into the 2GB installed on the Windows machine, which is absolutely phenomenal – over half a gig more than anything else has ever loaded on that computer. Still subjectively, VSL’s greatest strength – apart from the subtlety of expression you’re able to achieve with such a vast selection of articulations – is somewhat intangible: the notes all have a meaning. This especially true for the short woodwinds; rather than just going “toot”, their possibilities are immediately obvious. All the major software samplers have improved by leaps and bounds in many important areas, but they haven’t necessarily focused their efforts on making the wonderful new libraries they spawned easy to manage. The Vienna Instruments player sets new standards in that category, and also in its memory access performance. That, combined with the incredible breadth of the library itself, allows you to do some things nothing else can do.
Nick Batzdorf, Virtual Instruments Magazine June/July 2006

Firma: Vienna Symphonic Library


Vienna Symphonic Library - Triple Horn