
Element 2.0 ist ein virtueller Analog-Synthesizer mit umfangreichen Wavetable- und Subtractive-Synthese-Möglichkeiten. Er kombiniert klassische Analog-Sounds mit moderner Synthese-Technologie und bietet intuitive Modulationsoptionen. Ideal für die Erstellung von Lead-Sounds, Bässen und atmosphärischen Pads.
Waves Element 2.0 ist die konsequente Weiterentwicklung des ersten Synthesizers von Waves. Es handelt sich um einen virtuell-analogen Synthesizer, der darauf ausgelegt ist, den warmen, kräftigen Klang klassischer Hardware-Legenden in die digitale Welt zu übertragen, ohne dabei die CPU unnötig zu belasten.
Während der Vorgänger (Element 1) bereits sehr beliebt war, bietet die Version 2.0 eine deutlich verbesserte Sound-Engine und eine modernere Bedienoberfläche.
1. Die "Virtual Voltage" Technologie
Das Herzstück von Element 2.0 ist eine verbesserte Emulations-Technologie.
- Analoge Nuancen: Waves hat hier stark daran gearbeitet, das Verhalten von echten Schaltkreisen nachzubilden. Das Ergebnis sind Oszillatoren, die "lebendiger" klingen und Filter, die bei hoher Resonanz organisch in die Sättigung gehen.
- Zero-Latency-Feedback-Filter: Das Filterdesign sorgt dafür, dass auch bei extremen Modulationen keine digitalen Artefakte entstehen, was besonders bei schnellen Filterfahrten wichtig ist.
2. Aufbau und Funktionen
Element 2.0 ist klassisch aufgebaut, was ihn extrem intuitiv macht:
- Oszillatoren: Zwei Haupt-Oszillatoren plus ein Sub-Oszillator, Noise-Generator und ein Ring-Modulator.
- Effekt-Sektion: Integriert sind Chorus, Delay, Reverb, Distortion und ein eigener EQ. Das Besondere: Die Effekte sind Teil des Signalwegs und können moduliert werden.
- Arpeggiator & Sequenzer: Ein sehr flexibler 16-Step-Sequenzer, der sowohl als klassischer Arp als auch zur Modulation von Parametern genutzt werden kann.
- Unisono-Modus: Ermöglicht extrem breite Sounds durch das Schichten von bis zu 8 Stimmen.
3. Workflow-Verbesserungen in Version 2.0
Im Vergleich zur ersten Version gibt es entscheidende Neuerungen:
- High-Definition-Engine: Der Klang ist insgesamt "runder" und weniger digital-spitz.
- Einfachheit: Alles befindet sich auf einer einzigen Oberfläche. Es gibt kein Umschalten zwischen Fenstern, was den Workflow extrem beschleunigt.
- Ressourcen-Management: Trotz des besseren Klangs ist Element 2.0 so optimiert, dass man problemlos dutzende Instanzen in einem Projekt öffnen kann.
Vergleich: Element 2.0 vs. Andere Synths
| Aspekt | Waves Element 2.0 | Serum / Vital |
| Synthese-Art | Virtuell-Analog | Wavetable |
| Klangcharakter | Warm, druckvoll, "vintage" | Sauber, digital, komplex |
| Bedienung | Ein-Fenster-Layout (sehr einfach) | Viele Untermenüs & Visuals |
| Ideal für... | Bässe, klassische Leads, Pads | Komplexe, bewegte Texturen |
Fazit: Für wen ist Element 2.0?
Element 2.0 ist der perfekte "Brot-und-Butter"-Synthesizer. Er versucht nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern liefert solide, amtliche Analog-Sounds mit minimalem Aufwand. Er ist ideal für:
- Einsteiger, die die Grundlagen der Synthese an einer klaren Oberfläche lernen wollen.
- Produzenten, die schnell klassische Synthesizer-Sounds (Moog-style Bässe, Juno-style Pads) benötigen.
- Musiker, die ein zuverlässiges Arbeitstier suchen, das den Rechner nicht ausbremst.
Firma: Waves


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