





Inoffiziel: Pultec EQP-1A (zwei Varianten, ein Vintage-Gerät und ein moderner Warm-Audio-Klon), Pultec EQH-2 (Vintage), Pultec MEQ-5 (zwei Varianten) und Pultec HLF-3C (neu für Version 3).
Acustica Audio – Purple (aktuell in der Version Purple 3) ist eine der populärsten Suiten des Herstellers. Sie ist die ultimative Emulation der legendären Pultec-Equalizer – jener passiven Röhren-EQs, die seit den 1950er Jahren in fast jedem Weltklasse-Studio zu finden sind.
Purple ist bekannt für seinen „magischen“ Sound: Er kann Bässe massiv verstärken und Höhen seidig glänzen lassen, ohne jemals künstlich oder aufdringlich zu wirken.
Die Highlights von Purple 3
Die Legende der passiven Röhren-EQs
Die Suite ist modular aufgebaut und enthält verschiedene spezialisierte Plugins, die auf unterschiedlichen Pultec-Modellen basieren:
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Purple P-1 (EQP-1A): Der Klassiker für Bässe und Höhen. Berühmt für den „Pultec-Trick“: Man kann dieselbe tiefe Frequenz gleichzeitig anheben und absenken, was einen extrem druckvollen, aber sauberen Bass erzeugt.
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Purple P-M (MEQ-5): Spezialisiert auf die Mitten. Er verleiht Gitarren, Snare-Drums und Stimmen eine unglaubliche Präsenz und Textur.
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Purple H-2 (HLF-3C): Ein reiner Filter-EQ (Hoch- und Tiefpass), der sehr musikalisch aufräumt.
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Hyper-Technologie: In der Version 3 sorgt die Hyper-Engine für ein extrem präzises Einschwingverhalten und eine deutlich geringere CPU-Last, was den Einsatz auf vielen Spuren ermöglicht.
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Röhren-Preamps: Die integrierten Preamps emulieren die gesamte Signalkette inklusive der Eingangs- und Ausgangsübertrager für maximale analoge Tiefe.
Wann solltest du Purple nutzen?
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Kick & Bass: Um ein massives, kontrolliertes Fundament zu bauen.
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Vocals: Um eine seidige, teure Brillanz (Air) hinzuzufügen.
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Mix Bus: Als finaler "Verschönerungs-EQ", um dem gesamten Song Wärme und Glanz zu verleihen.
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Drums: Um Snare-Drums in den Mitten "griffiger" zu machen.
Pro-Tipp: Nutze den Purple P-1 auf deinem Master-Bus. Ein dezenter Boost bei 60 Hz (mit etwas Attenuation) und ein breiter Boost bei 12 kHz lässt den Mix sofort nach einer fertigen, analogen Produktion klingen.
Purple ist ein absoluter Standard für jeden, der den klassischen analogen Sound sucht.
Die Highlights von Purple 4
Die ultimative Hyper-Evolution
Mit Purple 4 hat Acustica die Suite komplett auf die neueste Hyper-Technologie umgestellt. Das bedeutet nicht nur weniger CPU-Last, sondern vor allem eine deutlich höhere Präzision bei den Transienten.
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Neue Hyper-Engines: Die Kompression (falls in der Kette genutzt) und die Filterkurven reagieren jetzt noch akkurater auf das Eingangssignal. Das "Schmieren" von Transienten, das bei älteren Emulationen manchmal auftrat, ist eliminiert.
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Erweiterte Plugin-Auswahl: Die Suite ist mittlerweile riesig und umfasst spezialisierte Emulationen fast aller Pultec-Varianten:
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P-1: Der Klassiker (EQP-1A) für Bässe und Höhen.
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P-M: Der Mittenspezialist (MEQ-5).
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H-2: Die legendären Hoch- und Tiefpassfilter (HLF-3C).
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M-5 & M-5V: Emulationen seltener Röhren-EQs für zusätzliche Klangfarben.
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Aria UI & Engine: Das Interface ist nun deutlich flüssiger, bietet besseres Metering und unterstützt moderne Skalierungen, was das Arbeiten in 4K-Umgebungen sehr viel angenehmer macht.
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Verbesserte Preamps: Die Sampling-Tiefe der Röhrenstufen wurde optimiert, was zu einer noch plastischeren 3D-Abbildung führt.
Wann solltest du Purple 4 nutzen?
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Mastering & Mix-Bus: Um das "Air-Band" (12–16 kHz) anzuheben. In Version 4 klingt dieser Boost noch sauberer und offener.
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Drums: Um Kick-Drums mit dem "Pultec-Trick" (Boost + Attenuate bei 60 Hz) massiven Druck zu verleihen.
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Vocals: Um eine seidige, teure Brillanz hinzuzufügen, die sich perfekt im Mix platziert.
Firma: Acustica Audio

